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Jahr: 2008
Bemerkung:
ArtikelNr. 03746
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KAPITEL 1 Ein Schiff fuhr langsam im Morgennebel über die Wellen. Das Segel war gehisst und an Bord war es totenstill. Eine Ratte knabberte an einem alten Tau. Das Schiff knarrte auf den Wellen. Die Ratte lief unter Deck. In dem Raum war es totenstill. 78 Zwerge mit der größe von 1,30-1,40 lagen in dem trüben Raum. Nichts regte sich. Die Zwerge waren allesamt tot. Die Ratte knabberte an einer der Leichen, bis sie plötzlich einen Armbrustbolzen in den Körper bekam. Die Ratte wurde gegen die Wand geschleudert und regte sich nicht mehr. Die Planken färbten sich dunkelrot von ihrem Blut,dass sich mit dem getrockneten Blut der Zwerge vermischte. Ein traurigguckender Zwerg mit schwarzem Bart und zerzausten Haaren,zwei langen Äxten, einer Armbrust und einem Kurzschwert ging zu der toten Ratte und nahm seinen Pfeil in die Hand und steckte ihn in seinen Köcher. Dann ging er an Deck. Er ließ seine Blicke über das weite Meer schweifen. Die Wellen rauschten in seinem Ohr. „Largador! Komm! Los du alter Griesgram!“ Largador ließ seine Blicke abschweifen und nickte langsam. „Gibt es schon was neues?“,fragte Largador. Ja! Sieh her Largador!“ Largador sah einen Unheilverkündenden feurigen Berg. Der Stein war dunkel und bösesverkündend. „Ja wir sind da Yelobelén ,doch der Berg verheisst nichts gutes. Largador zückte langsam seine Axt. „Die Karibizwerge können sich auf was gefasst machen! Wie konnten sie unser Schiff nur so zurichten!“ „Klar Largador, wir zwei werden sie alle umbringen“. ,sagte Yelobelén spöttisch. „Mit denen ist nicht zu spassen Largador! Diese Zwerge richten mit ihren Äxten riesige vernichtungen an! Oder glaubst du, sie sind schwach und dumm wie die Kranizwerge? Sie haben alle Zwerge des Zwergenreiches des Ostens im Krieg vernichtet! Du bist ein Zwerg des Nordens, ihr mit euren Schwertern und Äxten wisst euch zu wehren am Nordpol! Aber ich bin der letzte Überlebende der Ostzwerge und war bei den großen Schlachten dabei!“ „Ich weiss“., knurrte Largador. Die Karibizwerge versuchten oft genug das Reich der Nordzwerge zu zerstören. Unser Reich kämpft genauso verbissen wie ihr es getan habt. Die Karibizwerge kennen sich aber nicht so gut aus am Nordpol und haben keine Erfahrung mit Schiffen. Und so warme Kleidung haben sie auch nicht. Wir,die Zwerge des Wassers können sich wehren.“ antwortete Largador in heroischem Ton. „Das hast du schon oft genug erzählt.“ gab Yelobelén zur antwort. „Und jetzt lass uns um nützlicherere Sachen kümmern.“ sprach Yelobelén. „Ich hoffte König Frogar ist noch nicht tot.“ sagte Largador. „Das hoffe ich auch“. ,antwortete Yelobelén.
Doch bevor die Geschichte erzählt wird wir etwas über die Welt der Zwerge berichtet.
Die Zwerge leben auf der Erdkugel (die etwas größer ist als unsere) als eine der ältesten Rassen. Es gibt viele Zwergenländer und Reiche. Die größten Reich sind die der Himmelsrichtungen und der Elemente. Das Nordreich, für das Element Wasser. Das Ostreich, für das Element Luft. Das Westreich für das Element Erde und das Südreich für das Element Feuer. Alle Völker wissen ihr Element gleichermasen zu nutzen. Die Zwerge des Reiches des Nordens leben auf Schiffen und in Städten aus Eis,welches so fest wie Stein ist und in dem es Städte gibt die auf Pflöcken auf dem Wasser errichtet sind. Die Nordzwerge nutzen für den Kampf gut gearbeitete mittellange und leichte Schwerter, Äxte Speere, Spiesse, Hellebaden, sowie Armbrüste. Die Frauen sind gleichberechtigt wie die Männer. Die Zwerge des Reiches des Westens leben in beeindruckenden Städten tief unter der Erde und sind nur selten an der Oberfläche. Für den Kampf benutzen sie größe Hämmer, Schwerter sowie Armbrüste. Sie haben große Bagger, mit denen sie nach allem möglichen graben. Sie sind ausserdem sehr goldgierig. Männer und Frauen sind geleichberechtigt. Die Zwerge des Zwergenreiches des Ostens leben auf hohen Bergen und haben nur große Dörfer hoch oben. Sie sind in der Technik vorangeschritten und haben schon viele Fluggeräte erfunden. Als Waffen nutzen sie nur lange Stöcke, kleine Beile und Bögen sowie Speere. Frauen haben mehr rechte als Männer. Die Zwerge des Zwergenreiches des Südens leben in Vulkanen und dort wo es sehr heiss ist. Sie sind ein kriegerisches Volk und leben in Städten die in Vulkanen gebaut sind. Auch ist diese Sorte von Zwergen größer als die anderen. Ein Südzwerg misst die Größe von 1,50, während alle anderen Zwerge(bis auf einige) im Durchschnit eine größe von 1,30-1,40 haben! Als Waffen benutzen sie sehr lange Schwerter, Hellebaden, Bögen Armbrüste Hämmer, Spiesse, Speere und viele andere. Männer haben mehr Rechte als Frauen. Es gibt auch noch andere Zwergenvölker.
Die Kabiru, die Kabiru 2, die Karibi,die Krani, die Hilteck, die Sowarenen, die Swardolmieden, die Ewaxuten, die Egoisten, die Yawalaren, die Omazoidelopis, die Zwargoren und die Astmatiker. Das sind alle Zwergenvölker. Zwerge sind begabt im Schmieden, im Gemmenschneiden, im Steinmetzen und in vielem mehr. Die Elfen (oder Elben) sind vorallem Wald und Wasservölker. Die Wasserelfen leben in Städten unter Wasser und die Waldelfen in den Bäumen. Die Menschen leben auch überall, haben große Städte und anderes. Sie leben wie alle anderen Völker und leben friedlich mit den Ulbari Orks, nicht zu verwechseln mit den normalen Orks, die in dunklen Reichen hausen und oft ihr unwesen treiben. Sie sind die größten Feinde der Zwerge und führen oft erbitterte Kriege gegen die Zwerge. Vor allem gegen die des Westens, aber auch gegen die des Nordens. Denn Eisorks gibt es auch. Die Welt ist die der Zwerge, der Menschen, der Elfen, der Orks, der Bestien ,der Kobolde und was weiss ich.
Das war die Schilderung der Welt.
„Sind wir nahe genug dran?!, schrie Largador fragend zu Yelobelén in den Ausguck. „Nö! Noch ein bisschen weiter!“ Largador straffte die Segel ein bisschen enger. Inzwischen kamen immer mehr große Steine im Wasser vor. Largador musste sich immer mehr konzentrieren auf das, was Yelobelén ihm zurief. Das Schiff war eines mittlerer Größe und von den Zwergen des Reiches des Nordens erbaut worden. Largador kannte sich auf ihm bestens aus. Der bedrohliche Berg rückte immer näher. Yelobelén konnte schon kleine Wachboote erkennen. „Runter jetzt!“, rief er. Largador verstand. „Was ist mit dir?!“ ,rief er hinauf. „Ich komme schon zurecht! Los jetzt!“ ,antwortete er. Largador verstand. Er lief unter Deck zu den toten Zwergen. Kurz blieb er stehen und sagte, mit trauer in der Stimme: „Ihr seid hoffentlich beim Zwergengott.“ Largador sah voller trauer auf die 68 Krieger und 10 Kriegerinnen. Es waren einige der Nordzwerge und die letzten der Ostzwerge. „Verdammte Karibizwerge!“ ,dachte er. Seine Seele war immer noch voller Trauer. Er stand lange so da, bis Yelobelén unter Deck gelaufen kam und rief: „Sie kommen!“ Und plötzlich schaute er verdutzt. Yelobelén war ein Zwerg mit mittellangen braunen Haaren und kurzem Bart. Seine Miene war nett und liebenswürdig. Doch sie hatte schlagartig ihre Freude verloren. „Warum hast du noch nichts getan!?“, rief er fragend und tadelnd. Eine Träne rann in seinen Bart. Yelobelén rührte sich nicht und schaute nur noch auf die toten Zwerge. Und plötzlich fand er wieder zurück aus seinen düsteren Gedanken. Ihm schauderte. Er sah wie seine Mutter und sein Vater, von den Karibizwergen getötet wurden. Er hatte es immer öfter vor Augen. Auch Largador dachte an seine getötete Familie. Und er schwor Rache. Und dann sagten Largador und Yelobelén wie aus einem Munde: „Das gibt Rache!“ Nun musste gehandelt werden. Die Karibi befanden sich nun auf dem Schiff. Eilig versteckten sich die beiden Zwerge hinter einem großen Fass. Die beiden hörten Schritte. Sechs Karibi, allesamt gerüstet mit finsteren Rüstungen, die mit feinen Dornen bestickt waren. In der Hand hatten sie schwere Äxte und an der rechten und linken Seite zwei lange geschliffene Schwerter. Die Helme waren als Dämonenfratze geformt worden und waren mit sonderbaren Runen bemalt. Sie waren zum fürchten.
Einer der Karibi sagte mit einer grollenden Stimme: „Durchsuchen!“ Zwei der Zwege durchsuchten die toten Zwerge nach ihren Kostbarkeiten. Sie fanden vieles. Auch die Waffen nahmen sie an sich. Der Zwerg der als erstes gesprochen hatte und der Anführer der Truppe war, befahl den beiden die Sachen nach oben zu bringen. Dann kam er mit scheppernden Schritten näher an das Fass. Er sprach laut: „Das ist das Schiff, das Admiral Kirodas angriff. Er war der, der den Ostzwergen den Garaus gemacht hat. Das Schiff hier, war das, welches mit den letzten Ostzwergen geflohen ist. Er hat sie alle getötet. Aber soweit ich weiss haben noch zwei Zwerge überlebt. Und die sind wahrscheinlich noch auf diesem Schiff. Ha, solche Feiglinge! Pah!“ Er spuckte auf eine der Leichen. Dann hielt Largador es nicht mehr aus. Er sprang aus seinem Versteck und hielt mit Gebrüll auf den Zwerg zu. „Largador, nein!“, schrie Yelobelén. Doch Largador ließ sich durch nichts mehr aufhalten. Er hielt auf den Befehlhaber zu. Largador rannte mit gezückter Axt auf den Karibi zu, doch der wich geschickt aus und versetzte Largador einen so wuchtigen Schlag gegen das Kinn, so, dass er mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert wurde. Der Zwerg zückte seine Axt und schlug auf Largador, doch der reagierte schnell genug und parierte geschickt mit seiner Axt. Dann drehte er die Axt geschickt heraus und schlug dem Zwerg den Stiel mit Wucht gegen den Bauch. Der Zwerg fiel einige Meter zurück und fiel gegen das Fass, das zersprang und war ohnmächtig. Doch Largodar kümmerte sich nicht um ihn. „Du wirst meine Abreibung schon früh geneug erhalten.“, dachte Largador. Er musste sich um die anderen Zwerge kümmern. Einen machte er in einem kurzen Kampf mit einer geschickten Finte nieder, er rammte ihm den Axtkopf in den Schädel, dass es knackte und das Blut spritzte. Auch Yelobelén kämpfte mit. Doch er war kein so guter Kämpfer. Seine Waffen waren ledeglich ein Dolch und ein langer Kampfstock. Yelobeléns Kampfstock wurde von einer Axt gespalten und er rollte sich am Boden an die Seite. Seine Waffen waren seine Fäuste und seine Beine. Er trat nach dem Zwerg, der erstmal ein paar Schritte zurücktaumelte, dann drehte er sich und trat noch einmal, schlug ihm mit den Faüsten auf die empfindlichsten Stellen und riss ihm dann einen Teil seines Harnisches raus, so das das Herz des Karibi leicht zu erdolchen war. Dann stach er ihm den Dolch ins Herz. Der Zerge röchelte, wälzte sich in seinem Blut und rührte sich nicht mehr. Yelobelén war sehr zufrieden. Er lächelte böse. Dann drehte er sich um, sprang in die Luft und trat wild um sich. Als er wieder stand, sah er nur noch lachende Karibi und einen sich am Boden rollenden Largador. „Du trottel!“, rief er. Ein Zwerg machte sich an Largador rann, der mutig sein Kurzschwert zog. Grimmig verzog er die Miene und warf sich auf den Karibi. Die beiden rollte sich am Boden bis Yelobelén einen Aufschrei hörte. Largador griente, drehte sein Schwert noch im Körper des Gegners herum und zog die Klinge dann wieder heraus. Dann drehte er sich um. Yelobelén kämpfte verbissen weiter. Einen weiteren Zwerg schlug er nieder, bis er einen schwerenSchlag von einem Schild an den Kopf bekam. Er wollte wach bleiben, rang mit sich und wurde dann ohnmächtig. Die Karibi richteten ihre Waffen gegen Yelobelén. Largador ließ seine Waffen fallen und ergab sich. „Oh Yelobelén du verdammter Zwerg:“, knurrte er leise in sich hinein.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS