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Jahr: 2009
Bemerkung:
ArtikelNr. 04433
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Skandal der HypoVereinsbank oder Skandal der Ritter

Wir schreiben das Jahr 1111. Uns geht es gut. Hier und da gibt es Scharmützel und Gemetzel, Burgen werden belagert, es herrscht Krieg, die Kreuzzüge laufen, die Bauern schuften bis zum Tod und besitzen kein Geld, die Städte sind dreckig, die Kaufleute geizig, die Ritter und Fürsten habgierig und böse.
Eigentlich könnte die Welt doch viel besser sein...
Andererseits ist sie gar nicht mal so schlecht. Für bestimmte Personen jedenfalls...
Nun ja, aus Prostesten der Bauern und Kaufleute, die generell mehr Geld haben wollten und ihr Geld sicher in einem Tresor wissen wollten, führte der Fürst der Stadt München die Hypo Vereinsbank ein, die wenige Jahre zuvor schon unter dem Namen „Hypo Real Estade“ in England gegründet worden war. Zwar regten sich einige Fürsten wie zum Beispiel der Burgherr von Castle y berry über diese Bank auf, da sie auch den armen Leibeigenen ermöglichte Geld zu haben, doch sie wurden vom Bischofsrat und vom König nicht richtig ernst genommen.

Durch die Einführung in Deutschland wurde die Bank auch in anderen deutschen Regionen populär und sie wurde auch im gesamten heiligen römischen Reich deutscher Nation eingeführt.


Es war bereits dunkel auf dem kleinen Weg, der „Handelsweg“ genannt wurde, aber nicht mehr war, als ein matschiger Pfad. Der Herbst war angebrochen, diesmal mit einem stürmischen Wetter. Der Mann auf dem Pferd hetzte es schon seit Stunden. Das nächste Dorf war meilenweit entfernt, es gab nirgendwo Schutz vor Räubern. Doch die Gegend war alles andere als gefährlich, was Räuber und sonstigen Pöbel betraf.
Aber das Wetter war etwas anderes. Es war nicht nur ein Sturm, der wütete, es war ein Orkan.
Bäume wurden ausgerissen und es gab sicher so manchen armen Bauer, dem sein Dach vom Kopf geweht wurde. Und trotz der Wetterlage hatte der Mann das sichere Dorf verlassen.
Der Mann hatte einen schönen verzierten Helm auf seinem Kopf, der einen Nasenschutz besaß. Er hatte seine Rüstung abgelegt und trug stattdessen ein Lederwams An seiner Seite war ein Schwert befestigt. Auf seinem Wams war ein Drache neben einer Burg abgebildet. Das war das Emblem des Mannes. An seinen Seitentaschen waren zwei Lanzen befestigt.
Der Mann war kaum älter als 20, fast noch ein Jüngling. Er trug einen kurzen Stoppelbart.
Das Pferd wurde langsam müde. Aus dem schnellen gnadenlosen Galopp wurde ein trab, bis das Pferd trotz der Wetterlage nicht mehr vorankam. Es blieb stehen. Schweiß troff ihm entlang. Fluchend stieg der Mann vom Pferd und zog es zum naheliegenden Waldstück, da neben ihnen nur hohe Sträucher wuchsen.
Das Pferd war kurz vor dem Zusammenbrechen. Der Mann redete ihm gut zu und beruhigte das arme Tier. Dann nahm er aus einer Satteltasche ein Schreiben, auf dem stand:
Hiermit ersuchen Wir, der Erzbischof von München Euch, Ritter Harald von Stolzanfels am Hypo Vereinsabank-Turnier anlässlich der Gründung im heiligen römischen Reich deutscher Nation teilzunehemen. Der Gewinner erhält ein Giro-Konto mit 5000 Golstücken Startguthaben, bei eventuellen Schulden wird kein Insolvenz-Verfahren eingeleitet, der König wird sie in seinem Namen bezahlen.
Solltet Ihr gehindert sein zu kommen, schickt eine Person Euer Wahl, die Eure Ehre verteidigen soll.
Solltet ihr selbst oder die auserwählte Person nicht ankommen, so wird euch Eure Burg mitsamt Eurem Land und Euren Knechten, Dienern, Bauern und Soldaten weggenommen. Solltet Ihr verlieren, so müsst Ihr euer gesamtes Gold als Abgabe an den König leisten.
Kommt in 7 Tagen mit eurem Gefolge zur Burg Grünwald, der Burgherr wird euch bewirten.
München im Jahre des Herrn 1111 Erzbischof Chlodwig (Siegel)

Der Mann las den Brief noch einmal durch. Viele Wörter waren ihm fremd.
Sein Herr Harald war verhindert gewesen und so hatte er seinen Knappen geschickt. Der Knappe war nicht von hohem Geblüt, nein er war nur ein normaler Junge auf der Burg gewesen, bis er der Frau des Burgherrn und ihm selbst unter Einsatz seines Lebens das Leben gerettet hatte. Daraufhin wurde der Waisenjunge zum Adoptivsohn und Pagen, schließlich zum Knappen des Ritters Harald. Und nun hatte Ritter Harald seinen Knappen Isidor losgeschickt, um für ihn zu kämpfen und ihn zu testen. Isisdor war ganz ohne Gefolge losgeritten, nur mit dem Schwert und dem Segen des Burgherren. Denn auf der Burg gab es große Schwierigkeiten. Es war eine schlechte Ernte dieses Jahr, Harald zog ständig gegen eine rivalisierenden Burgherren in die Schlacht, seine Burg wurde nach und nach immer kaputter.
Ein Gefolge hätte Harald nicht mehr entbehren können. Es wurde jeder Mann auf der Mauer gebraucht.
Isidors Pferd hatte sich nach und nach wieder erholt und sie ritten weiter, wenngleich nicht mehr so stürmisch. Sie hatten nicht mehr viel Zeit. Es war nur noch eine halbe Nacht Zeit und Isidor war sich nicht sicher, ob er sein Ziel erreichen würde. Er konnte es nur hoffen. Das Wetter besserte sich, doch nun kamen sie tief in den Wald hinein. Wölfe und Bären gab es hier zu Hauf. Doch erbarmungslos trieb Isidor sein treues Pferd Klardoch an, das Blut lief dem armen Rappen schon hinab.
Langsam wurde es heller. Der Wald machte langsam einer hügeligen Gegend Platz. Er kam zu einem Berg, oder eher gesagt zu einem Tal. Die Leute waren arme Bauern, die nicht viel übrig hatten für einen Ritter. Als Isidor nach dem Namen der Ortschaft gefragt hatte, erfuhr er, dass die Ortschaft Kotzingen hieß.
Isisdor kam gerade noch rechtzeitig zur Burg, man wollte seinen Namen schon von der Liste streichen. Als er sagte wer er war und zu welchem Ritter er gehörte blickte ihn die anderen Ritter und abgeordneten angewidert an. Er war der Jüngste von allen, alle waren älter als er. Da Isidor ohne Gefolge kam, was den Fürsten und den Bischof sehr ergärte, wurdem ihm Knappen des Burgherren gegeben, da der Burgherr am Turnier nicht teilnahm.
Isidor war müde und ausgelaugt, doch die Fanfare ertönten und die Ritter und Abgeordneten wurden auf den Turnierplatz berufen. Eine große Menschenmenge bejubelte die Ritter und Abgeordneten. Für jeden wurde ein Zelt errichtet, jeder wurde von den Knappen entsprechend ausgerüstet.

Turnierplan:
Ritter Adalbert-Ritter Harald
Ritter Balduin-Ritter Trank
Ritter Zink-Ritter Kunibert
Ritter Baldachin-Ritter Ulf
Ritter Wolf-Ritter Udo
Ritter Otto-Ritter Wertolt
Ritter Aurelius-Ritter Ned
Ritter Utz-Ritter Albert
Gewinner gegeneinander
Viertelfinale
Gewinner gegeneinander
Halbfinale
Gewinner gegeneinander

Isidor fluchte, als er den Namen seines Ritters hörte. Es war stickig in seinem Helm. Ein Knappe sagte noch zu ihm: „Viel Glück, gutes Gelingen!“
Dann bestieg Isidor Klardoch und ritt gemächlich auf den Kampfplatz. Sein Gegner war kein edler Kämpfer, sondern eher ein ungschickter Tölpel. Die Rivalen stellten sich auf und richeten ihre Lanzen aufeinander. Das Volk schrie. Trompeten ertönten. Es ging los.
Isidor ritt geradewegs auf Ritter Adalbert zu. Sein Gegner ritt viel zu langsam und hielt seine Lanze zu hoch, Isidor traf ihn direkt auf die Brust, sein Gegner fiel vom Pferd und rollte sich auf dem Boden. Sofort rannten zwei Sanitäter mit einer Bahre zu Ritter Adalbert und brachten ihn in sein Zelt. Isidor war also schon eine Runde weiter. Das Volk bejubelte ihn. Die weiteren Kämpfe waren spektakulär, einer dauerte 10 Runden, in einem anderen gab es einen spektakulären Fechtkampf.

Viertelfinale
Ritter Harald-Ritter Kunibert
Ritter Balduin-Ritter Baldachin
Ritter Wolf-Ritter Otto
Ritter Ned-Ritter Utz


Schon wieder war Ritter Harald der erste Kämpfer! Isidor wurde wütend, bestieg mit Hilfe seiner Knappen (die kaum älter waren als er selbst) Klardoch und ritt gemächlich tänzelnd auf den Kampfplatz. Die Leute jubelten ihm zu.
Die beiden Reiter stellten sich voreinander auf. Ritter Kunibert war ungewöhnlich schwer und dick, jedoch sehr langsam. Trotzdem war von ihm bekannt, dass er seine Lanze mit einer ungewöhnlichen Wucht führte und das schon so mancher Ritter es nicht überlebt hatte.
Kunibert war siegsicher. Isidor dachte jedoch an seine Zukunft und an seine Ehre. Er musste gewinnen.
Isidor tätschelte Klardoch und redete dem Tier gut zu. Plötzlich kam der Trompetenstoß.
Die beiden ritten aufeinander zu. Isidor versuchte zu treffen und seinem Gegner auszuweichen, wurde jedoch selber hart getroffen und wurde beinahe vom Sattel gehauen. Die zweite Runde begann. Die beiden Reiter ritten wieder aufeinander zu. Diesmal traf keiner der beiden Reiter und sie begannen fluchend die dritte Runde.
Diesmal ging es für Isidor gut aus. Er zerschmetterte Kuniberts Lanze. Der ließ sich schnell eine neue geben und die vierte Runde begann. Isisdor riss Kunibert den Helm vom Kopf, der verlor das Gleichgewicht und fiel vom Pferd. Schnell stand er auf und zog sein Schwert.
Isidor stieg von seinem Pferd und zog ebenfalls sein Schwert.
Die beiden Kämpfer umkreisten sich im Jubel der Zuschauer. Dann griff Kunibert an, Isidor parierte und schlug ebenfalls zu, sodass Kunibert taumelte, doch er reagierte überraschend schnell und schlug auf Isidor ein, der seinen Schild gerade noch schützend heben konnte. So ging es gut eine halbe Stunde weiter. Die Kämpfer machten Paraden, Finten, Ausfälle und versuchten ihren Gegner zu entwaffnen. Für Kunibert sah es entscheidend besser aus. Isidor hatte keinen Schild mehr, er hatte viele blaue Flecken und seine Gelenke taten ihm weh. Plötzlich musste er einen harten Schlag von Kunibert auf seinen Kopf aushalten, er taumelte, nutzte jedoch die Sekunde aus und schlug mit so einer Wucht und Schnelligkeit auf Kunibert ein, sodass der stöhnend zusammenbrach und sich nicht mehr rührte. Blut besudelte den Kampfplatz, der gesamte Platz wurde von tosendem Jubel erfüllt. Isidor ging wieder als Sieger vom Platz.

Halbfinale
Ritter Wolf- Ritter Baldachin
Ritter Ned-Ritter Harald

Endlich war Isidor mal im zweiten Kampf dran! Nachdem der erste Kampf wenig spektakulär ausgefallen war, war Isidor sehr gespannt auf seinen Kampf.
Als die beiden Kämpfer sich gegenüberstanden und die Trompeten zu hören waren, jubelten die Zuschauer aus Leibeskräften. Isidor kannte jeden teilnehmenden Ritter vom Namen und vom Hören, bis auf Ritter Ned. Er war sicher noch nicht sehr lange Ritter, sodass der sich einen Namen machen konnte. Ritter Ned war eher ein kleiner Schönling, als ein ernstzunehmender Gegner. Dennoch waren es 15 geschlagene Runden gegen Ritter Ned, in der Keiner so richtig die Übermacht gewann. Und in der letzten Runde gelang Isidor der Durchbruch. Er traf Ned präzise auf seinen Brustharnisch, während der die Lanze zu hoch gehalten hatte. Ned fiel vom Pferd und gab sofort auf, seine Knappen halfen ihm aufzustehen.
Isidor war qualifiziert für das Finale. Er jubelte und hielt seine Lanze in die Luft, die Leute warfen Blumen auf den Platz. Nun war nur noch ein Ritter übrig.

Finale
Ritter Harald-Ritter Wolf

Isidor verspürte goße Angst. Gegen Wolf zu kämpfen war kein Spaß. Er war grausam und brutal, unheimlich stark und scheute vor nichts zurück. Als Isidor auf den Kampfplatz kam, musste er schlucken. Zwar bejubelte Jeder ihn, doch der Mann, der ihm gegenüber in der schwarzen Rüstung stand, war ihm unheimlich.
Und da schmetterten schon die Trompeten und genauso wurde Isidor vom Pferd geschmettert. Doch er konnte sich schon wieder aufrappeln und sein Schwert ziehen, als Wolf schon angefangen hatte, über seinen Triumph zu jubeln. Die beiden Kämpfer schlugen mit einer ungeheuren Wucht aufeinander ein, Isidor tat alles weh, er konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Doch er kämpfte weiter, immer weiter, bis zum Umfallen. Und schließlich waren beide Ritter geschwächt und müde, Wolf musste immer mehr Schläge einstecken und Isidor riss ihm schließlich den Helm vom Kopf. Der Helm war zwar fest verankert, doch durch die Wucht des Schlages wurde er weggerissen. Wolf hatte keine Haare und sein Gesicht war zernarbt. Isidor bekam es mit der Angst zu tun, etwas in dem Gesichtsausdruck seines Gegners verriet ihm, dass er auch Angst hatte. Der Schweiß lief ihm herunter. Und schließlich brachte Isidor Wolf mit einem letzten heftigen Schlag zu Fall. Die Menge jubelte, der Platz toste, man ging fast unter in dem Lärm. Isidor konnte kaum seine Hand heben, doch seine Knappen kamen und hielten ihn fest. Dann brachten sie ihn in sein Zelt und pflegten seine Wunden.
Später, bei der Siegerehrung, standen alle Ritter in einer Reihe hinter Isidor, der mittlerweile ein sauberes Wams hatte. Seine Wunden waren verbunden worden, er war gewaschen und die Schmerzen waren weniger. Der Erzbischof hielt mit freudiger Miene eine Rede über dieses Turnier. Die Männer hinter Isidor waren schwach und verletzt, genauso wie er, sie waren ein erbärmlicher Haufen. Es gab sogar zwei Tote, Ritter Trenk und Ritter Udo, Adalbert war schwer verletzt und würde höchstwahrscheinlich sterben.
Ned ging es am besten, er hatte seine Kämpfe nur aus Glück gewonnen und prahlte nun damit, bis in das Halbfinale gekommen zu sein und dort schließlich gegen den besten Mann des Turniers verloren hatte.
Und nun überbrachte der Bischof die Siegerehrung.
„Ritter Harald von Stolzanfels. Hiermit kann Ich freundlich verkünden, dass Ihr das Turnier gewonnen habt. Freilich werden die in dem Brief versprochenen Preise Euch zur Verfügung gestellt. Aber eine Sache ist mir aufgefallen. Ich hatte Ritter Harald älter in Erinnerung.“
„Ich bin auch nur sein Knappe, Isidor, Adoptivsohn von Ritter Harald. Ich wurde ausgeschickt, für Ritter Harald zu kämpfen.“
Der Bischof beriet sich leise mit seinen Beamten und den Schreibern auf seinem Podest.
Dann wandte er sich wieder Isidor zu.
„Seid ihr der Sohn von Bauern?“
„Nein, nur der Sohn eines Jägers. Als mein Vater verstarb rettete ich Ritter Harald und seiner Frau das Leben. Da sie selber keine Kinder bekommen können und Ritter Harald mich für einen guten Sohn und einen fähigen Ritter, deshalb adoptierte Ritter Harald mich un bildet mich seit dem zum Ritter aus.“
„Ihr seid nicht adeligen Geblütes und habt jeden Adeligen Ritter besiegt?“
„Ja.“
Der Bischof tuschelte wieder mit seinen Leuten. Dann wandte er sich wieder Isidor zu.
„Isidor, wir mussten nun leider erfahren, dass ihr nicht adelig seid und wir wollen nur adeligen Geld geben. Außerdem war Wolf besser als Ihr. Der Gewinner ist nun Ritter Wolf!“
Niemand jubelte. Isidor lief vor Zorn rot an. Die Zuschauer ebenfalls. Einige Ritter tuschelten wütend miteinander.
„Ich gratuliere Euch zu Eurem Triumph, Ritter Wolf von Altena!“
Plötzlich brüllten die Zuschauer aus Wut, sie überrannten die Tribünen und liefen schreiend zum Podest. Viele hatten Messer und Stöcke, die Knappen rannten aus Wut und Protest zum Podest des Bischofs, sie liefen hinaus und verwickelten sich in ein Handgemenge mit den Soldaten. Doch viele von ihnen waren anderer Meinung und so schlachteten sie die Bankbeamten ab, ohne Mitleid und viele von ihnen konnten nicht mal etwas dafür. Dann standen sie vor dem Bischof, drohend und voller Zorn. Der Bischof hatte sich unter seinem Stuhl versteckt und winselte um Gnade.
„Erst wenn du das eben zurücknimmst“, sagte überraschend Wolf, der doch für die Gerechtigkeit war.
„Das war das HypoVereinsbank-Turnier, da dürfen nur adelige gewinnen. Es dürfen überhaupt nur Adlige bei der Bank sein. Ihr verdrecktes Gesinde habt dort nichts verloren. Jetzt rasteten die Leute aus Wut über die zuvorigen Lügen aus. Sie trampelten auf der Tribüne, die krachend in sich zusammenfiel und forderten den Rücktritt der Bank und den Sieg Ritter Isidors. Der Bischof tat den Forderungen gleich, er gab Isidor Gold, Waffen, Gefolge und eine Siegerurkunde. Isidor reiste ganz normal ab. Er war der Gewinner eines Turniers, mit den Streitereien der Leute hatte er nichts zu tun. Er hatte sich auf jeden Fall einen Namen gemacht.
Später hörte man noch, wie der Rücktritt der Bank durch einen Räuberüberfall eingleitet wurde. Das war natürlich Blödsinn, doch diese Blamage der Bank und des Bischofs wollte man unbedingt geheimhalten.
Nun, das war des 1. Skandal dieser Bank, aber später werden noch viel mehr folgen, glaubt mir!

Leonhard Hugger geboren am 9.11.1997

 


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