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Jahr: 2009
Bemerkung:
ArtikelNr. 04647
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Die Geschichte, die so brutal ist, dass sie keinen Namen hat

Jetzt wisst ihr es schon am Titel! Die Geschichte hat keinen Namen, sie spielt im Jahre 1874 und ist überaus unmenschlich.
Mein Name ist Leo Bontz und ich will nun eine Geschichte erzählen, die mich schon mein ganzes Leben beschäftigt. Und nun bin ich zum Entschluss gekommen, mein Erlebnis am Ende meiner Tage aufzuschreiben, damit die Nachwelt diese Geschichte kennt.

Im Jahre 1874 ging es hart bei uns in Arizona und Texas zu. Wir waren die hartgesottenen Rowdys, die Abenteurer und Pioniere, die über die Schwächlinge aus dem Osten nur lachten. Wir waren echte Westmänner. Und wir waren stolz darauf.
Ich war damals 21 Jahre alt und lebte zurzeit in West-City. Die Stadt war relativ groß, aber in Europa wäre es nicht mehr als ein Dorf gewesen. Wir machten damals die Saloons unsicher, verspielten unser Geld in Casinos und gaben unser Geld für Alkohol aus. Wir waren nicht direkt Vorbilder für die Kinder, doch das interessierte uns nicht. Ich bin jetzt 84 und schäme mich zutiefst für unser damaliges Benehemen. Doch mir wird oft gesagt das brauche ich nicht, denn ich habe im Krieg zweifelsohne genug gelitten, alsdass ich mich jetzt noch schämen müsste. Doch ich werde es immer tun, denn wir kannten keinen Respekt. Fast jeden Abend prügelten wir uns in Saloons, bis keiner mehr auf den Beinen stand. Wir hatten nicht mal Arbeit, wir waren Rowdys ohne Berufung. Da hatten ja schon die Banditen mehr Arbeit!

Und Banditen waren es auch, die keck in der Mittagshitze im Juli 1874 in unser Dorf geritten kamen, ihre Pferde anbanden und in den Saloon gingen. Es waren ungefähr 20 bös dreinblickende Männer. Uns wurde bei dem Anblick mieserabel zumute, doch wir wollten uns den Banditen stellen. Unsere Colts ließen wir in unseren Taschen. Langsam gingen wir auf den Saloon zu. Unser Blick sagte: „Ihr habt uns nichts zu sagen. Also zieht Leine!“. Doch dieser Blick war nur Fassade. In Wahrheit drohte mir das Herz in die Hose zu rutschen. Wir waren nur zu zwölft!
Und dann übertraten wir die Schwelle. Die Banditen saßen einige Meter weiter vorne und schütteten sich mit Wisky voll.
Wir versuchten es auf die diplomatische Weise und setzten uns zu ihnen. Dann versuchten wir ein Gespräch anzufangen. Doch das Resultat war nicht das, das wir uns erwünscht hatten. Wir schlossen die Augen und ehe wir uns versahen lagen wir im Postamt.

Das war ein Remi-Demi! Der schwerhörige Post-------- war nämlch auch dabei! Er rief: „Ja was sind denn sie für Spinner? Haben sie noch alle Tassen im Schrank? Sie vergraulen mir ja meine Kunden!“ „Es tut uns leid, Mann! Die scheiß Banditen waren im Saloon!“ „Wie bitte? Ich soll ein Kleid tragen? Ich bin ein Parasit? Geht es ihnen eigentlich noch ganz gut, ja?!“ „Oh mein Gott! Is egal! Arbeiten sie weiter!“ „Das geht zu weit! Ich habe ihnen nichts getan, alsdass sie mich als Bankrott bezeichnen müssen! Und ich arbeite garantiert tüchtiger als sie!
Ohne weiter auf den Schwerhörigen zu achten, liefen wir so schnell wir konnten aus dem Postamt hinuas in Richtung Saloon. Und wieder wurden wir aufgehalten. Jackie, der Esser,wollte eine Banane! Er ging zum Obstladen und ehe wir ihn hindern konnten, hatte er die Banane schon gegessen. Die Schale behielt er in der Hand.
Unser zweiter Versuch mit den Banditen zu reden scheiterte wie der Erste und wir flogen im hohen Bogen in die....Damentoilette im Hotel. Ich will nicht mehr erzählen, aber ich kann eins sagen: Es war sehr peinlich, aus heiterem Himmel durch das Fenster zu fliegen!
Und nun versuchten wir es ein drittes Mal. Wenigstens ein letztes Mal!
Wir machten eine auf cool und gingen auf den Saloon zu. Diesmal würdn wir kämpfen.
Die Banditen ließen sich immer noch volllaufen, da gab es keinen Unterschied wie bei den vorigen zwei Malen. Der einzige Unterschied war, dass die Häfte der Männer auf dem Boden lag. „So, jetzt wollen wir aber mal was klaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa......................“

Und schon wieder flogen wir in hohem Bogen, diemsal in den Obst-und Gemüseladen.
„Jetzt reicht’s!“, rief ich. Wir nahmen unsere Taschentücher und banden die Taschentücher um unsere Münder, wie das die skrupellosen Gangster eben gemacht haben. Dann zogen wir unsere Colts und luden sie mit Kugeln. „Esst das.“, sagten wir, dann gingen wir nach draußen. Und dann geschah das unfassbare. Im Himmel bildete sich langsam ein Gesicht. Nach und nach wurden die Konturen sichtbarer. Und dann sprach das Wolkending (!): „Ich bin Ingo! Ich komme in Frieden, das meine ich sogar wortwörtlich. Steckt die Waffen weg, das ist langweillig, die Leser wollen etwas anderes. Macht was lustiges. So etwas gibt es viel zu oft, da geht ihr unter.“
„Hé, wer gibt dir das recht über uns zu kommandieren?“,sagte Jerck
„Ich bin von Oben! Mehr braucht ihr nicht zu wissen. Doch ich sage euch eins: Wenn ihr nicht gleich eure Waffen wegsteckt und aus dieser geschichte eine ausgefallene Geschichte macht, stell ich euch nicht ins Netz!“
„Welches bescheuerte Netz?“, fragte ich.
„Ähh...Ihr werdet sonst nie berühmt oder bekannt.“
„Was, wieso, wieso gibst du uns das Recht über uns zu bestimmen?“
„Weil ich totalen Einfluss über euch habe. Überlegt es euch. Entweder ihr steckt jetzt eure Revolver...“
„He, Alter, das heißt bei uns Colts!“
„...Ja, eure Colts. Entweder ihr steckt jetzt eure Colts weg und regelt das auf andere Weise oder ihr werdet....gelöscht.....“
„Was ist löschen?“, fragte Jackie, der inzwischen auf einem Stuhl saß und versuchte, sene Banane zu öffnen.
„Ihr werdet nicht mehr ex...ex....da sein. Hab ich mich klar ausgedrückt? Also, keine Colts und Schießerei, dieser Text soll spannend werden!“
Die Gestalt verschwand nach und nach. Niemand wollte gelöscht werden. Aber was ich noch dazusagen will: Wir waren nicht gebildet. Wir waren ungebildet. Wir gehörten zu den ungebildensten des Landes. Deshalb, glaube ich, hat die Gesalt anstatt „exestieren“ „nicht mehr da sein“ gesagt.
Wir überlegten uns, wie wir das Banditenpack ohne einer Schießerei vertreiben konnten.Ich sah mich um. Plötzlich sah ich Jackie eine Banane öffnen. Das brachte mich auf eine Idee. Dieser Mann hat doch gesagt, wir sollen keine Waffen benutzen. Benutzen wir doch einfach Bananas! Wir quetschen sie aus der Schale!“ Ich nahm Jackie eine Banane aus der Hand und quetschte den Inhalt aus. Die Banane ohne Schale flog in Pauls Mund, der augenblicklich umkippte und kaum Luft bekam. Nach und nach schluckte er den Inhalt hinunter und ein wenig später konnte er wieder sprechen. Doch er war immer noch geschockt. „Holt euch alle Bananen!“, rief ich und wir stürmten in den Laden. Außer Bananen nahmen wir auch Gurken als Schwerter, Äpfel als SchusswaffenNUDELN“§“§. Melonen als große Geschosse und Nektarinen um sie auf dem Weg zu essen.

Wir kamen am Saloon an. Vor der Tür stand ein sehr eindrucksvoller Mann. In den Seitentaschen steckte je ein Colt. Seine Schuhe waren echte Cowboystiefel mit Sporen und wahrscheinlih auch einem oder zwei versteckten Messern darin. Als der Mann, oder bessergaesagt Bandit uns erblickte zog er einen seiner beiden Colts. Wir kamen uns ziemlich dumm vor mit unserem Obst-und Gemüsearsenal, doch wir wollten in Ehren sterben. Das war UNSERE Stadt. Das war UNSER Saloon.
Wir zogen die Bananen aus unseren Revolvertaschen. Der Bandit starrte uns an. Dann begannn er zu lachen. Er lachte so lang, bis er auf den Boden ging und sich den Bauch fasste vor Lachen. Wir nickten uns zu, dann rannnten wir auf ihn zu und überwältigten ihn, fesselten und knebelten ihn und trugen ihn in das nächstgelegene Haus, das sich später als Schule entpuppte.
Dann traten wir ein. Alle Blicke richteten sich nun auf uns. Im Raum roch es nch Zigarettenqualm und Whisky. Langsam zogen wir unsere Bananen und zielten auf die Banditen. Die Meisten hielten sich den Bauch vor Lachen, doch die Betrunkenen fassten das als Beleidigung auf. Langsam zogen sie ihre Colts und zielten auf uns. Wir wussten nicht so recht was wir tun sollten. Doch nun war es zu spät. Die Banditen schossen. Augenblicklich kippten drei meiner leute um. Blut ergoss sich auf dem Boden, sie stöhnten. Zum Glück trafen die meisten Schüsse nicht, doch ich betete nach diesem Erlebnis jeden Tag drei Mal zu Gott. Mein Hut hatte zwei saubere Löcher. Eisn vorne und eins hinten. Ich war so geschockt, dass ich mich zuerst nicht bewegen konnte. Die Banditen zielten ein zweites Mal. Ich war zu geschockt um die Lage zu registrieren. „Lasst euch das nicht gefallen! Feuer!“, rief Paul. Und wir taten was wir konnten. Glücklicherweise waren wir nüchtern, sodass jeder Schuss tarf. Und es war ein Heidenspektakel, wie die Bananen auf die von Verwunderung offenen Münder zuflog und trafen. Die Männer kippten vor Verwunderung und Schock um, denn man muss bedenken, dass sie genauso wie bei Paul keine Luft mehr bekamen. „Los, das ist die Gelegenheit!“, rief ich, als ich inzwischen aus meinem Schockzustand auf wachte. Jetzt ging es richtig zur Sache. Wir nahmen nun die Äpfel, die wir in einen Korb in unserer Mitte gelegt hatten und schmissen sie mit voller Kraft. Einige Banditen kippten sofort um, andere mussten mit der fassung kämpfen und wiederrum andere brüllten vor Zorn. Ein riesiges Chaos brach aus. Wir warfen eine Salve nach der Anderen auf die Banditen, von denen immer mehr zu Fall gingen. Dann nahm sich jeder eine Melone. Das sollte der Höhepunkt unseres Schusswechsels werden. Wir warfen sie mit voller Wucht auf die gegnerischen Banditen. Einige wurden direkt ins Gesicht getroffen, doch alle die getroffen wurden lagen danach auf dem Boden. Nun war alles voller roter Masse, Apfelstücken und Bananenschalen, die wir inzwischen in die Reihen der Gangster geworfen hatten. Doch nun hatten wir die Banditen gereizt. Wir hatten sie sehr gereizt. Die, die dazu fähig waren zogen ihre Revolver. Doch wir waren schneller. Im laufe von Sekunden waren wir in eine handfeste Schlägerei verwickelt. Ich kann mich kaum noch daran erinnern. Doch ich weiß, dass meine Nase danach gebrochen war, mein Arm ausgekugelt war, dass ich eine Gehirnerschütterung hatte und schlimm blutete. Es war ein harter kampf. Wir schlugen uns mit unseren Fäusten isn Gesicht, boxten uns, schmissen uns auf den Boden, schlugen unsere Köpfe gegen den Tresen und traten uns gegenseitig. Es war kein Spaß, denn viele aus unseren Seiten wurden mit der Zeit ohnmächtig.
Und das letzte an das ich mich erinnern kann ist, dass drei Männer, die auf dem oberen Stockwerk positioniert waren ihre Gewehre auf uns richteten.

Das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass ich in einem Bett lag. Als ich mich umsah wurde mir beuwsst, dass ich angezogen auf einem Bett lag, dass sich in einer kleinen Kammer befand. Ich stand natürlich sofort auf und lief zur Tür, öffnete sie uns lief hinaus. Draußen lagen drei Männer auf dem Boden. Es waren die Männer, die in unserer prügelei auf uns gezielt hatten. Ich befand mich zweifelsohne im oberen Stockwerk und die kammer war wohl eine Art Hotelzimmer. Ich ging die treppe hinunter und was ich dort fand verwunderete mich zutiefst. Der Saloon war voller Frauen und Männer, die allesamt eine Person anschauten. Einen Mann mit einem weißen Anzug, einem hellblauen Hemd und einem weißen Hut. Er schnippste eine Müntze, die an die 10 meter weit flog. Die Münze traf in einen Automaten, aus dem augenblicklich Musik herauskam. Es war ein harter Beat. Der mann schrie, dann fing er an loszutanzen. Ich traute meinen Augen nicht. Plötzlich fing er auch noch an zu singen!
Es war unglaublich! Der Mann tanzte abwechselnd mit verschiedenen Frauen, dann ging er die Treppe hinauf. Ich stand noch immer an der Tür. Links von mir standen zwei verwunderte Fraeun. Der Mann lief auf sie zu und sang unermüdlich weiter. Annie are you ok.? Annie are you ok. Are you ok. Annie?”
Dieser Mann war mir nicht geheuer. Was war das für ein Mann? Langsam zog ich mein Messer, das ich gegen das gebot ingos mitgenommen hatte, lief auf ihn zu und richtete es auf ihn. Er sang weiter und plötzlich, als hätte er mich gesehen schnellte seine hand nach hinten und traf mich. Ich flog den ganzen Flur entlang gegen die Wand und durch sie hindurch.
Man kann von Glück sagen, dass ich in einen Strohwagen gefallen bin. So schnell ich konnte stieg ich aus dem Wagen und lief zurück in den Saloon. Das Lied hatte wohl jetzt seinen Höhepunkt erreicht. Der Mann schrie und brüllte und das Letzte was ich hörte war. „Michael Jackson!“

Ich weiß selber nicht, wieso mir der Traum vorkam, als wäre er wirklch passiert. Jedenfalls: Plötzlich bafand ich mich wieder im Saloon, diesmal aber wie ich ihn zuletzt gesehen hatte. Auf dem Boden lag überall zermantschtes Obst. Auch menschen lagen auf dem Boden. Sie waen voller Obstmatsch und sahen nicht gut aus. Wir hatten keine Waffen benutzt, der Mann würde uns nicht löschen und sogar ins netz stellen!
Doch erstamal musste ich meine Kollegen finden! Ich rappelte mich auf und lief aus dem Saloon hinaus ins Freie. An einer Koppel waren einige Pferde angebunden. Doch von außen machte der saloon keinen schönen Eindruck. Die Fensterscheiben waren zerstört und überall waren Löcher. Und als ich nochmal alles durchdachte, merkte ich, wie dumm wir gewesen waren. Das waren doch nur ein paar Banditen die eine Pause im Saloon machen wollten! Draußen konnte ich niemanden finden. Das Erste was ich tat, war zum Sheriff zu laufen. Es war ungefähr 10 Uhr morgens und es waren nicht viele Menschen auf der Straße.
Als ich in das Haus des Sheriffs eintrat war ich erleichtert, als ich meine überlebenden und unverletzten Kameraden an einem Tisch sitzen sah. Sie redeten gerade mit dem Sheriff, der sich mit Whisky betrank und lauthals irgendetwas brüllte. Ich war froh wenigstens einige meiner Freude unverletzt zu sehen und verließ das Haus wieder. Zwei meiner Freunde, Jackie und Paul befanden sich ebenfalls draußen. Ich war heilfroh sie zu sehen. Sie erzählten mir, dass nachdem die drei banditen geschossen hatten der Kellner den Sheriff gerufen hatte und sie zusammen den Banditen den Garaus gemacht hatten.
Und plötzlich hörten wir einen durchdringenden Ruf: „Leo!“
Ich drehte mich um. Ein Mann trat aus dem Saloon. Er hatte einen schwarzen Hut an. An seinen Füßen waren Stiefel, die ihm bis zu den Knien reichten, daran waren Sporen befestigt. In seinen Taschen hingen an jeder Seite je zwei Colts. Sein Gesicht war übersät mit Narben und über seiner Lippe prangte ein Schnauzbart.. Die Haare des Mannes gingen ihm bis zu den Schultern. Er trug eine schwarze Weste und darunter ein rotes Hemd.
„Break!“, rief ich. Ich kannte ihn. Es war Break Fast, einer der gefürchtesten Räuber Arizonas und ein alter Schulfreund von mir! Was ich noch anmerken will ist, dass ich ihm im ersten Weltkrieg 1918 an der Front in Frankreich begegnete! Er fiel als Held. Doch das ist eine andere Geschichte.
Tatsache ist, dass das gesicht, dass ich das letzte Mal vor fünf Jahren gesehen hatte wieder sah. Und es hatte sich verändert. Break hatte viel an sich geändert, nachdem er unseren Lehrer ermordet hatte. Und er hasste mich. Ich hatte kundgetan, dass Break der Mörder gewesen war und ich hatte als Einziger davon gewusst. Die Schuld wurde jemand anderen in die Schuhe geschoben und als ich die Wahrheit erzählte, kam Break ins Gefängnis. Irgendwie ist es ihm gelungen zu fliehen und er hatte eine Banditenbande gegründet, die lautstark mit der Loch-in-die-Wand-Schuss Bande konkurrierte, die inzwischen an die 100 Mitglieder hatte.
Und nun sah ich ihn hier. Er war der Chef dieser Bande geworden! Doch als ich die Lage durchdachte, fiel mir auf, dass wir beide es zu nichts gebracht hatten. Break hatte es aber wenigstens zu etwas mehr gebracht. Break stellte sich einige Meter vor mich auf die staubige Straße. Einige Mütter liefen verängstigt mit ihren Kindern an den Straßenrand. „Leo! Ich hätte nicht gedacht dich wieder zu sehen! Doch siehe da! Du bist in dieser Stadt! Und wir wollten doch eigentlich hier unser neues Nest einrichten. Doch du und deine nichtsnützige Bande habt meine Bande vernichtet! Mit Obst! Aber ich will nicht lange reden. Ich will die Sache hier und jetzt zuende bringen. Verstanden? Hier und jetzt! Also nimm deinen Revolver. Nun heißt es Duell!“
„Break! Mann, wie hast du dich verändert! Oh mein Gott....ich kann das nicht glauben! Wie bist du aus dem Gefängnis gekommen? Ich nehme deinne Hearausforderung nicht an!
Ich werde nicht gegen einen alten Freund kämpfen!“, rief ich.
„So? Du fürchtest dich etwa? Dann werde ich den Anfang machen!“
Das letzte was ich rufen konnte war „Nein!“, doch dann war es zu spät. Ich schmiss mich auf den Boden, doch ich hatte schon einen kleinen Schmerz im Bauch gespürt. Plötzlich erweiterte sich der Schmez, es begann fürchterlich zu brennen und zu jucken. Der Schmerz wurde unerträglich, doch ich rappelte mich auf und hielt mir die hand vor die blutende Stelle. Und Break schoss wieder. Der Schuss ging haarscharf an meinem Ohr vorbei. Plötzlich hörte ich einen Ruf neben mir. „Leo!“, rief Jackie. Er warf einen Apfel, ich fing ihn auf und in einer Bewegung warf ich den Apfel auf Break. Der Wurf traf, besser könnte er gar nicht treffen. Break hatte den Mund sperrangelweit offen gehabt, weil er etwas rufen wollte, doch nun konnte er nichts mehr rufen. Er konnte seinen Mund nicht mehr schließen. Mit einem leichten Klicken fielen die Revolver auf den Boden, ebenfalls Break. Der Sheriff kam mit Handschellen und seinem Revolver in der Hand. Er packte Breaks Handgelenke und brachte ihn in sein Haus. Und dann kippte ich um. Das Einzige, was ich noch sehen konnte, waren die Gesichter meiner Kameraden.
Und das Nächste, an das ich mich erinnern kann gehört zu den dunkelsten Erinnerungen in meinem Leben, ausgenommen dem Krieg. Ich wachte auf, als ich afu einem Bett lag. Und als ich auf meinen Oberkörper schaute, kriegte ich einen Schrecken. Es sah grauenvoll aus.
Und dann sah ich zwei Männer. Der eine hatte einen Koffer ind er Hand und legte Werkzeuge bereit, wärend der Andere sich die Wunde nocheinmal ansah. Als er bemerkte, dass ich wach war sagte er zu mir: „Das kann jetzt etwas weh tun.“
Es war schrecklich. Dann wurde mir schwarz vor Augen.
Was danach passierte ist nun hier nich tmehr wichtig. Tatsache ist, dass ich nach meinem Erlebniss in den osten ging und dort in die Armee ging. Jackiei, paul und die Anderen sah ich nie wieder. Ich weiß aber von ihnen noch, dass sie nach unserem Erlebnis nach Kanada gingen. Unsere Namen und unser Abenteuer machten in Windeseile die Runde. Wir wurden berühmt, so wie Ingo es uns gesagt hatte! Doch das Erlebnis mit Ingo hatten wir niemandem erzählt. Es war ein Geheimnis, dass niemand wusste und auch niemand wissen wird. Bis auf euch, meine treuen Leser.

Was meine weitere Vergangenheit angeht, so kämpfte ich im ertsen Weltkrieg als Offizier an der Front und im zweiten Weltkrieg als Infanteriegeneral. Mit 31 jahren ging ich nach England und hatte dort sehr viel Geld mit Waffenbau verdient. Ich wurde sehr reich, berühmt und angesehen und ich war heilfroh, dass niemand von meiner Jugend wusste. Meine Jugend als brutaler Rowdy.




Ich, Leonhard Hugger, der Autor dieses Textes und Erfinder von Leo Bontz möchte hiermit klarstellen, dass der gesamte Text nicht meinem Schreibstil entspricht. Treue Leo-Leser werden gemerkt haben, dass mein Schreibstil nicht so primitiv ist. In diesem Text bin ich sozusagen in eine andere Rolle geschlüpft. Also soll niemand denken, mir mangelt es als freier Schrifsteller an grammatischem Wissen.

Alle Rechte liegen bei Leo..H.H Hugger

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS