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Jahr:
2010
Bemerkung:
ArtikelNr.
05108
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22
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Tobagers Ende
Meine teure Leserschaft, oder das, was von ihr übrigeblieben ist, hiermit möchte ich euch vom Ende Tobagers, ehemaligem König Tobagos und Kolonialredner, Seemanshelden, Präsidenten und Narren berichten. Wenn ihr noch nie etwas von Tobager gehört habt, dann möchte ich euch nun ein wenig zu ihm erläutern. Tobager war Sohn zweier gigantischer Geschlechtsorgane, in denen er aufwuchs und mit denen er sich per telephatie unterhalten konnte. Als er alt genug war, zog er in die Wlet hinaus und machte sich einen Namen als unbesiegbarer Kämpfer, was an seiner enormen Muskelkraft lag, die ihn dazu befähigte, ganze Häuser zu heben. Schließlich kam er in eine Stadt in Tobago, auf der Insel, auf der er auch geboren war. Er wohnte abgeschieden und war dennoch berühmt. Nach der Kolonialisierung durch ein fremdes Volk, das durch einen gewaltigen Vulkanausbruch floh, Tobager und der Rest der Bevölkerung mit dazu, versank Tobago im Meer. Tobager verbrachte die nächsten 500 Jahre seines Lebens mit einer Odysee. Er schloss sich dem Volk an, das Tobago bevölkert hatte und reiste mit ihm durch die Meere. Danach erlebte er zahlreiche Abenteuer und kam schließlich nach langwierigen Ereignissen nach Tobago zurück. Hier möchte ich noch anmerken, dass Insulaner, jener Rasse, der auch der dunklehäutige Tobager angehörte, Schutzgötter einer jeweiligen Karibikinsel waren. Sie verfügten über 100 Leben, mit denen Tobager aber oft verschwenderisch umzugehen pflegte. Er schaffte es, Tobo wieder aufstehen zu lassen uns sein Volk, das nur in Asche und Schlacxke gefangen war auch. Danach begann eine Tobagische Glanzzeit (siehe „Reiseführer Tobago“), in der Tobago aber trotzdem unmodern blieb. Danach begann Tobagos zerfall, das Land löste sich auf, Tobagos letzter Held war ein Kapitän, der sich an fremden Kriegen beteiligte, Städte verwüstete und sich Tobagers irrer Regierungsform abwand, der mittlerweile auf Arabien eine Festung gebaut hatte und dort seltsame Verhaltensweisen pflegte, wie zum Beispiel in seiner Burg einen Palmenwald wachsen zu lassen und dort Löwen leben zu lassen. Immer mehr Leute wandten sich ab, wie auch der Kapitän, der in Griechenland eine Burg bezog, die später zu einer bedeutenden Stadt werden sollte. Tobager, der mittlerweile Sneil geworden war, machte sich mit seinen letzten getreuen zu der ominösen Burg Athen auf, um sie zu zerstören. Tobager, trotz allem noch ein großer Held, fand den Tod. Denn er wurde von einigen Soldaten verfolgt und in einem Kampf in einer felsigen Schlucht fand Tobager mehr oder weniger ruhmvoll sein Ende. Wenn ein Insulaner stirbt, verschwindet sein Körper und wacht irgendwo in der Nähe wieder auf, ähnlich wie bei Tobager, der einfach nur das Pech hatte, immer ein paar Meter weiter aufzustehen. Die Soldaten brachten den letzendlich toten Tobager zu ihrer Festung und bestatteten ihn dort ehrenvoll.Es gibt allerdings Leute, die behaupten, er lebte noch, was aber niemand beweisen kann. Seine Krone und sein Zepter wurden heilig, doch nach der Plünderung der Türken wurde Athen zerstört, sein König war verschollen. Tatsache ist aber, dass seine Söhne eine Stadt errichteten, die den Namen Kyrenos trug und Zentrum das lyranischen Volkes war, ein Volk, das nach seiner glorreichsten Königin benannt war, Königin Lyra. Das Volk hatte seinen Ursprung auf einer Insel, oder einem Kontinent, von dem es vertrieben worden war. Seitdem lebten die Anhänger des Volkes, das einst ein sehr mächtiges war, verstreut und das Zentrum war Kyrenos, nach einem Krieg eine blühende Handelsstadt, wurde später von einem fremden Volk zerstört, das Mazedonien bewohnte. Kyrenos befand sich auf der Halbinsel Italien. So waren Kyrenos und Athen mit Tobager verflochten, der übrigens eine ganze Reihe von Nachkommen hatte. Es wird gemunkelt, dass der Großvater des legendären Kapitäns Süllos, dem Gründer Athens, Tobager war.. Die Großmutter des Süllos war ohne sein Wissen, die große Königin Lyra selbst, deren Vorfahren einst Tobago als Kolonialbesitz genommen hatten und mit denen Tobager die nächsten hundert Jahre verbrachte. So ist der Mythos Tobager insofern unglaublich, dass er ein gesamtes Volk überdaurte. Die Schlucht, in der Tobager sein Ende nahm und die in Griechenland, in der Nähe Athens liegt, hat den ungriechischen Namen „Tobagers End“.
(c) Ingo Hugger 2009 |
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