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Jahr: 2010
Bemerkung:
ArtikelNr. 05123
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Der Ausbruch des Tobagotao

Der Ausbruch des Tobagotao ereignete sich am 4.9.1201. Nach dem Ausbruch schrieb man beim lyranischen Volke eine neue Zeitrechnung. Wohl auch deshalb, weil Tobager seitdem ein treuer Gefährte war. Denn als zwei Jahre zuvor Schiffe mit den letzten Leuten des lyranischen Volkes am Hafen von Tobago anlegten, wurden die Neuankömmlinge freundlich begrüßt. Seltsamerweise sprachen die Fremden ihre Sprache. Als die Lyraner daraufhin fragten, wie das zustande kam, antwortete Tobager, ihr Redner, den alle für etwas blöd hielten: „Weil ich es ihnen gelehrt hatte.“ Die Lyraner sahen sich an. Dieser Mann war doch eher ein Vollidiot. Wie wollte er ihnen so etwas wie eine neue Sprache beibringen. Doch sie ließen es darauf beruhen . Das lyranische Volk, das nach einem Krieg mit den letzten Überlebenden auf drei großen Schiffen nach Tobago gekommen war kam auf kleinen Booten auf die Insel.
Die Lyraner bauten ihre Städte und Häuser auf der Insel und sie trieben mit den Tobagern Handel. Unmerklich besetzten sie ihr Land, was den Tobagern aber nichts ausmachte. Ferner, es war ihnen recht. Dass der König des fremden Volkes nun über sie regierte, war ihnen nur recht. So freundeten sich beide Völker an und vermischten sich. Tobager wurde Kolonialredner, denn Tobago hatte bei der Kolonialisierung keinen König, nur einen Sprecher. Und der war Tobager.

Als der Tobagotao ausbrach, waren Fremde auf der Insel. Sie waren mit den Lyranern befreundet und hatten bei ihnen angelegt, um ihre Vorräte aufzufrischen, dort eine Weile zu bleiben und dann wieder abzufahren. Plötzlich rumorte der Vulkan, den jeder voerst für einen Berg gehalten hatte. Die Leute bekamen panische Angst. Dann regnete es Asche und Schlacke. Und dann kam ein ohrenbetäubender Lärm aus dem Vulkan. Magma ergoss sich auf die Insel. Jetzt musste gehandelt werden. Es gab nur einen Ort, an dem die Leute sicher waren: Das Stadion! Die Soldaten, selbst der König und Tobager halfen beim Retten der Leute.. Die Leute wurden, so gut es ging ins Stadion gebracht. Doch das waren nicht genug. Die Hälfte des Volkes wurde von dem Magma übergossen. Todesmutig stürzten sich Tobager und einige andere in die Stadt, sie wurden vom Magma übergossen, aber sie konnten wenigstens noch fünf Leute retten. Dann wurde die Stadt zerstört. Tobager und die Gefährten rannten so schnell sie konnten, sie wurden von dem gigantischen Magmafluss verfolgt. Doch sie schafften es im letzten Augenblick. Die Leute waren vorerst in Sicherheit. Danach wurden sie auf die Schiffe gebracht, man musste schnell handeln, denn die Insel versank im Meer. Tobager weinte bitterlich, er wälzte sich heulend auf dem Boden und benahm sich wie ein Spinner. Dann wurde auch er auf das letzte Schiff gebracht, während Tobago im tosenden Meer unter Blitzen und Magmafällen versank.

Ende

 


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