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		<title>cassiodor: neue Kuriositäten</title>
		<link>http://www.cassiodor.com/</link>
		<description>Die neusten Kuriositäten von cassiodor</description>
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		<language>de-de</language>
		
				<item>
					<title>Familiennachlass: 130 Briefe 1887 bis 1900, 85x mit gelaufenenem Umschlag. Sohn schreibt Mutter</title>
					<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:24:14 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4908.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4908.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/horschitz2.jpg">
								&lt;/a>
								Familiennachlass: 130 Briefe 1887 bis 1900, 85x mit gelaufenenem Umschlag. Sohn schreibt Mutter<br /><br />130 Schreiben von 1885 bis 1900, davon ca. 85 Briefe mit Umschl&#228;gen (und Briefmarken und Stempeln), 7 Postkarten, ein Kartenbrief. Gr&#246;&#223;e der Umschl&#228;ge zumeist ca. 8x10cm. Berieben, die meisten St&#252;cke in roter Farbe nummeriert und datiert, sonst guter Zustand. Da die Briefe aller Jahrg&#228;nge nummeriert sind, l&#228;sst sich leicht feststellen, ob die &#220;berlieferung komplett ist (was nur f&#252;r 2 Jahrg&#228;nge zutrifft). Ottos Handschrift ist anfangs gut lesbar, ab Beginn seines Studiums jedoch wird sie unsauber und fahrig.<br /><br />Zumeist handelt es sich um Briefe, die der 1867 geborene Otto Horschitz an seine in Kassel lebende Mutter schrieb. Otto weilt anfangs in Corbach im Internat, studiert denn Medizin in M&#252;nchen, macht 1892 seinen Doktor und arbeitet 1893-94 als Schiffsarzt und er&#246;ffnet sp&#228;testens 1896 eine Praxis im M&#252;nchner Nobelstadtteil Gern (Gerner Strasse 36). 1900 heiratet er ein minderj&#228;hriges M&#228;dchen aus Landau in der Pfalz. <br /><br /><br />1885: Ein Brief von Julius (dem Bruder des toten Gatten der Frau) <br />Julius am 5.1.1885: „... Willst du Ersparnisse einf&#252;hren, dann wollen wir im Fr&#252;hjahr dar&#252;ber reden. ...“<br /><br />1887: 17 Briefe, davon 10x mit Umschlag (und Briefmarke und Stempel). &#220;berlieferung nicht komplett (16 von ca. 30 Schreiben). Otto schreibt aus dem Internat in Corbach an seine Mutter (einmal auch an seinen Bruder Fritz). Er liefert spannende Details &#252;ber die Schule, die Stadt, sein Alltagsleben u.&#228;. Am&#252;sant ist sein Bericht vom Sturz in den hinter seinem Haus befindlichen Lokus (22.8.). Enthalten auch ein Brief seines Lehrers und Zimmerherren O. Hebel, der Ottos Kenntnisse als mangelhaft empfindet.<br />Otto am 12.6.: „... &#220;brigens scheint Corbach wirklich einen Aufschwung nehmen zu wollen, es soll n&#228;mlich Pflaster gelegt werden, was von allen mit gro&#223;er Freude begr&#252;&#223;t wird. .... Hat Corbach erst Pflaster, dann wird es auch von der Stra&#223;enbeleuchtung nicht mehr allzu entfernt sein. Die Misthaufen vor den H&#228;usern werden entfernt werden, die G&#228;nse, Enten, H&#252;hner usw. werden auf den Hpof bzw. in die St&#228;lle verbannt werden und somit wird das Gepr&#228;ge der Gro&#223;stadt unverkennbar sein. ...“<br /><br />1893: 25 Schreiben (10 Briefe mit komplettem Umschlag, 4 Textpostkarten). &#220;berlieferung nicht komplett (25 von gesamt ehedem 41 Schreiben).<br />Es sind Briefe des nun in M&#252;nchen lebenden Otto an die Mutter enthalten, einmal ein Brief an den Bruder Fritz, der bei der W&#252;rttembergischen Vereinsbank in Stuttgart arbeitet. Im Oktober schreibt Otto aus Antwerpen, im Dezember aus Sydney.<br /><br />1894: 26 Briefe (eine Postkarte, 14 Briefe mit kompletten Umschl&#228;gen). &#220;berlieferung nicht komplett (25 von ehedem ca. 53 Schreiben).<br />Otto schreibt aus Hamburg, M&#252;nchen und Venedig an seine Mutter.<br /><br />1895: Eine Postkarte an die Mutter.<br /><br />1896: 34 Schreiben (2 Textpostkarten, 26 Briefe mit komplettem Umschlag). &#220;berlieferung komplett.<br />Otto schreibt an die Mutter und einmal an den Bruder Fritz (der nunmehr beim Bankhaus Mauer und Plant in Kassel arbeitet). Er ist in M&#252;nchen, Verona, Venedig, Bozen.<br />Ein Brief stammt von Julius, einem Bruder von Emmas totem Gatten. <br /><br /><br />1897: 22 Schreiben (14 Briefe mit komplettem Umschlag, ein Kartenbrief). Komplette &#220;berlieferung.<br />Otto schreibt aus M&#252;nchen.<br /><br />1900: 12 Schreiben (10 Briefe mit kompletten Umschl&#228;gen). Komplette &#220;berlieferung.<br />Otto und seine Frau Emmy schreiben aus M&#252;nchen.<br /><br />1905: Ein Brief mit komplettem Umschlag.<br /><br />Dokumente: <br />- Zeugnis der Pr&#252;fungs-Kommission zu M&#252;nchen  &#252;ber die &#228;rztliche Vorpr&#252;fung des O., 1890.<br />- Telegramm Ottos vom 12.4. eines unbekannten Jahres: „Assistent an der Universitaet Kinderklinik“, heisst es.<br />- gedruckte Urkunde zum Doktortitel, 1892 (dazu 2 Kopien der Urkunde).<br />- Arbeitszeugnis eines Arztes aus Heidenheim f&#252;r O., 1893.<br />- Approbation des O., 1893.<br />- Arbeitszeugnis vom Oberarzt der chirurgischen Abteilung der Uni-Kinderklinik M&#252;nchen in der Lindwurmstrasse 4 f&#252;r O., 1895.<br />- gedruckte „Urkunde &#252;ber Verleihung des B&#252;rger- und Heimatrechtes“ in M&#252;nchen, 1910 <br />- Beglaubigte Abschrift des Ehevertrages, 1914.<br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/horschitz2a.jpg&gt;
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Briefpapier mit Illustration, Hotel Stiegl, Bozen / Bolzano 1900</title>
					<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 20:14:34 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4906.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4906.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/trafojer.jpg">
								&lt;/a>
								Briefpapier mit Illustration, Hotel Stiegl, Bozen / Bolzano 1900<br /><br />Handschriftlicher Brief &#224; 22x30cm mit Umschlag. Brief mit Falzen und minimalen Randl&#228;suren, Umschlag  falzig und mit Fehlstelle, sonst guter Zustand. Es schreibt ein Ehepaar an die Schwiegermutter/Mutter. <br /><br />Im Briefkopf 2 Drucke nach Photographien: Zu sehen sind Bozen und das Hotel.<br />Urheber von Briefpapier und Umschlag ist das „Gasthaus Stiegl“ in Bozen, betrieben von Alois Trafojer. <br />Das gezeigte Geb&#228;ude wurde 1898 errichtet und besteht noch heute. Das Etablissement wird noch immer von der Familie Trafojer geleitet.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Postkarte 1894, gelaufen von Ceylon nach Kassel</title>
					<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 20:14:34 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4905.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4905.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/ceylon_kassel.jpg">
								&lt;/a>
								Postkarte 1894, gelaufen von Ceylon nach Kassel<br /><br />Postkarte &#224; 9x14cm, etwas berieben, falzig und fleckig, kleine Randl&#228;suren, oben handschr. Nummer und  Datum, sonst gut. Mit eingedruckter Briefmarke und Stempeln. Das St&#252;ck wurde in Ceylon verschickt am 5.1.1894, Poststempel Kassel am 18.2.1894. <br />Der Text auf der R&#252;ckseite ist ob unsauberer Handschrift schwer lesbar, dazu st&#246;rt durch Wassertropfen und Fingerabdrucke verwischte Tinte das Textbild.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Briefe an Schiffsarzt auf Stassfurt, Deutsch-Australische Dampfschifffahrtsgesellschaft, 1894</title>
					<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 20:14:32 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4904.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4904.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/stassfurth.jpg">
								&lt;/a>
								Briefe an Schiffsarzt auf Stassfurt, Deutsch-Australische Dampfschifffahrtsgesellschaft, 1894<br /><br />2 Briefe mit Umschlag, mit Briefmarken und Stempeln. Berieben und etwas fleckig, sonst guter Zustand. Es schreiben die (in Hamburg weilende) Schwester an den Bruder, und die Mutter an den Sohn. Letzterer arbeitet als Schiffsarzt.<br /><br />Brief 1 (11x8cm, 2 Briefmarken), geschrieben am 28.2.1894. Mit Stempeln des Freihafen Hamburg und verso Anvers. Ella adressiert an: „Herrn Dr. Horschitz, Schiffsarzt an Bord des Steamer Stassfurth, Hamburg-Australische Dampfschifffahrtsgesellschaft, Antwerpen“. [Die 1888 gegr&#252;ndete Reederei hie&#223; indes „Deutsch-Australische Dampfschiffahrtsgesellschaft“, kurz DADG].<br /><br />Brief 2 (12x9cm), geschrieben am 6.11.1894. Mit Stempeln aus Hamburg und verso Port Said. Die Mutter adressiert an: „Otto Horschitz, Exz. [?], Doct. Med. on board the sc. [?] Sta&#223;furt, care of the German Consulate, Port Said”. Otto befand sich auf dem Weg nach Australien. Da die Mutter den exakten Tag seiner Passage des Suez-Kanals nicht wusste, adressierte sie an das dortige deutsche Konsulat.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>110 Glasnegative und Dokumente von Bildhauer Karl Himmelstoss, 1910 bis 1940. Kriegerdenkm&#228;ler uvm</title>
					<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:43:36 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4903.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4903.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/himmelstoss.jpg">
								&lt;/a>
								Ca. 110 Glasnegative und Dokumente von Bildhauer Himmelstoss, ca. 1910 bis 1940.<br /><br />Konvolut von Glasnegativen aus dem Nachlass des Bildhauers Karl Himmelstoss. Gezeigt sind Plastiken, ein Tresor, Modelle von Kunstwerken, Grabdenkm&#228;ler, Kriegerdenkm&#228;ler, private Szenen, Landschafts- und Architekturbilder.<br /><br />Karl Himmelsto&#223; (1878-1967) stammte aus Breslau, er studierte in Berlin bei den Professoren Manzel und Haverkamp. Etliche Jahre lebte er in Selb und war dort die f&#252;r Philipp Rosenthal und auch die Porzellanmaufaktur Berlin t&#228;tig. <br />Nach 1918 scheint er sich mehr auf gro&#223;formatige Plastiken verlegt zu haben. Er schuf zahlreiche Kriegdenkm&#228;ler, Grabplastiken und Architekturplastiken, die ganz dem Blut-und-Boden-Kunststil der Zeit verhaftet blieben.<br />Seit ca. 1925 lebte der K&#252;nstler mit Frau und Kindern in M&#252;nchen Pasing.<br /><br />Zustand: Staubig, Negative berieben und partiell fleckig, Schachteln partiell mit L&#228;suren, sonst gut, wenn nicht unten anders angegeben. <br />Die hier gezeigten Repros sind von mangelhafter Qualit&#228;t. <br /><br />In den Deckeln der meisten Schachteln finden sich handschriftliche Verzeichnisse von Bildern, die jedoch zumeist durchgestrichen wurden und, auch ob der schwer lesbaren Handschrift des K&#252;nstlers, schwer zuzuordnen sind. Wahrscheinlich wurden die Negative zu unbekanntem sp&#228;terem Zeitpunkte neu in den Schachteln geordnet und so die alte Zuordnung aufgehoben. <br />Enthalten sind Bilder von Modellen von Plastiken, Sepulchraldenkm&#228;lern, Statuetten u.&#228;., dazu einige private Aufnahmen und einige nicht zuzuordnende sch&#246;ne gelungene Landschafts- und Architekturbilder (die wohl um 1910 bei Breslau gemacht wurden). <br />Der Gro&#223;teil der Negative entstand in den 1920er- und 1930er-Jahren.<br /><br />Gut dokumentiert ist das Kriegdenkmal in Gauting bei M&#252;nchen mit Bildern des Entwurfes sowie des realen Denkmals. <br /><br />13x18cm, ca. 60 Negative:<br /><br />- Schachtel „Perorto … Perutz“. 8 Glasnegative, gezeigt sind die Kinder und die Gattin des K&#252;nstlers, um 1920 (Schachtel leicht defekt, einige Negative mit Bruchstellen an den R&#228;ndern, sonst gut)..<br />- Schachtel „Flavachrom … Eisenberger”. Ca. 14 Negative, gezeigt eine Statuette auf Tresor (5x, Entwurf von Architekt Schmidt aus Augsburg) und diverse Modelle bzw. vollendete Plastiken wie u.a. Putto, Adler mit Hakenkreuz, alter Mann, M&#246;nch (im Schachteldeckel innen mit Bleistift geschrieben eine (durchgestrichene) Aufstellung zu Negativen, ob es sich um die enthaltenen Negative handelt, ist unklar; falls dem so ist, entstanden die Entw&#252;rfe f&#252;r einen Hersteller in Selb).<br />- Schachtel „Orthochrom Momentplatte“. 10 Negative. Gezeigt ua. 5x Entwurf f&#252;r ein Kriegdenkmal, 2x Entwurf f&#252;r Denkmal mit Adler und Hakenkreuz. <br />- Schachtel „Extra-Rapid ... Eisenberger”. 15 Negative. Gezeigt 1x Portrait des K&#252;nstlers im Atelier, diverse Entw&#252;rfe wie Grabdenkm&#228;ler, Frauenstatuette, Plastik „Gem. Bauverein e.V., Selb 1927“, Schmucktafeln, Bild der Familiengruft einer Familie Schmitt, mit Himmelstoss-Plastiken (wie oben findet sich auch hier im inneren Schachteldeckel ein durchgestrichenes handschriftliches Verzeichnis der Negative; im Verzeichnis ist auch vermerkt „Atelieraufnahme in ... M&#252;nchen“).<br />- Schachtel „Extrarapid-Platten ... Agfa“. 16 Negative. Gezeigt Entw&#252;rfe, 4x Kriegerdenkmal Gauting, Grabdenkmal, Jesus am Kreuz, Kriegerdenkm&#228;ler, Biedermeier-Mann, Putten (auch hier ein handschr. Verzeichnis, nicht durchgestrichen jedoch nur 4 Posten umfassend, erw&#228;hnt wird das Grabmal Schmitt).<br /><br />9x13cm, ca. 50 Negative:<br /><br />- Schachtel „Extra-Rapid ... Eisenberger”. 12 Negative. Gezeigt Entw&#252;rfe (5x Kriegerdenkm&#228;ler, Jesus, Frauenstatuette, Putto, Wappentafel „1927“) und 2x ein Grabstein Hegnauer (handschr. Aufstellung unleserlich ausser „Eltern Grab“ und „Architektur“).<br />- namenlose Schachtel 1. 9 Negative. Gezeigt Entw&#252;rfe (Brunnen, Grabdenkm&#228;ler), Grabstein F&#252;rbacher (1930), Schmuckteller oder Aschenbecher 1942 (die nur teils durchgestr. Aufstellung vermerkt u.a. „Revolutionsdenkmal Ostfriedhof“, „Enth&#252;llungsfeier Gauting“, „Grab Hegnauer“, „Bismarckdenkmal“).<br />- Namenlose Schachtel 2. Entw&#252;rfe. 17 Negative. Gezeigt Entw&#252;rfe (Plastik Windhund, Spielzeugschaf, Jesus, Grabplatte), Grabmal Behounek (1936), l&#228;ndliche Szenen um 1900 (See, Bauernhof, Dorf, Ort mit Burg), evtl. Wallfahrtskapelle Maria Eich, Baum, 2x Kriegerdenkmal Gauting (durchgestrichene Aufstellung im Deckel und in Schachtel unten).<br />- Schachtel „Extrarapid-Platten ... Agfa“. 12 Negative. Gezeigt Entw&#252;rfe von Kriegerdenkm&#228;lern, Grabdenkm&#228;lern, Statuetten und Brunnen (die handschr. Aufstellung vermerkt private Motive). <br /> <br /><br />Dokumente:<br /><br />- Das Kunstgewerbe. Illustrierte Monatshefte f&#252;r das moderne Kunstgewerbe. Hrsgg. von Verband Deutscher Glas-, Porzellan- u- Luxuswarenhersteller, Vlg. Schr&#246;der, 1. Jahrgang  Heft 1 (1912, 20 Seiten, s-w-Abb., enth&#228;lt einen 5seitigen Artikel „Porzellan-Plastiken auf der Bayerischen Gewerbeschau M&#252;nchen 1912“ mit 3 Bildern von Himmelstoss-Plastiken; etwas stockfleckig, sonst gut).<br />- S-w-Abzug auf d&#252;nnem Photopapier &#224; 11x15cm, gezeigt eine Enten-Bronze. Verso heisst es: „1909 Berliner Kunst-Ausstellung, 1910 M&#252;nchner Glaspalast dort in ... [unles.] H&#246;he 40cm, 175 M“.<br />- S-w-Abzug 9x11cm, gezeigt Bronze einer Ente, verso beschrieben mit Gru&#223;botschaft.wohl an den Sohn des Himmelstoss, um 1940.<br />- Bleistiftskizze 20x17cm, gezeigt Denkmalsentwurf.<br />- Bleistiftskizze 6x11cm, gezeigt Denkmalsentwurf.<br />- Bleistiftskizze Burg, 11x17cm.<br />- Skizze laufende Jagdhunde, 5x15cm.<br />- Zeitungsausschnitt aus „Der W&#252;rmtalbote“ um 1935 mit Bild „Der Kampfflieger, nach einer Plastik des Bildhauers Karl Himmelsto&#223;, Obermenzing“.<br />- Zeitungsausschnitt aus „Der W&#252;rmtalbote“ um 1935, mit Artikel „Der Bildhauer Himmelsto&#223;“. Aus dem Artikel geht hervor, da&#223; eines der obigen Entwurfsbilder ein Adlerdenkmal f&#252;r eine Infanteriekaserne zeigt, ein anderes einen Arbeiter, der damals den Giebel eines Genossenschaftshauses in Oberfranken zierte.<br /><br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/himmelstoss1.jpg&gt;
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Andenken an den Rhein&#252;bergang &#252;ber das Eis, Caub 1929</title>
					<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:36:01 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4902.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4902.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/caub.jpg">
								&lt;/a>
								Andenken an den Rhein&#252;bergang bei Eis, Caub 1929<br /><br />S-w-Karte, Druck auf kartonstarkes Papier, 5x9cm. Etwas berieben, fleckig und falzig, sonst guter Zustand. <br />Auf der Karte heisst es: „Andenken an den Rhein&#252;bergang &#252;ber das Eis, Februar 1929, Staatsf&#228;hre Caub a. Rhein“. Handschriftlich wurde erg&#228;nzt: „am 19.2.1929“.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>AK um 1930. Berlin-Steglitz, Klingsorstra&#223;e</title>
					<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:34:57 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4901.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4901.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/steglitz.jpg">
								&lt;/a>
								AK um 1930. Berlin-Steglitz, Klingsorstra&#223;e<br /><br />S-w-Abzug &#224; 9x13cm, s-w-Druck, verso kein Postkartenaufdruck, ungelaufen und unbeschriftet. Karte berieben und etwas fleckig, sonst guter Zustand. <br /><br />Gezeigt ist ein Strassenzug in Berlin, vorne ein fahrbares Tabakgesch&#228;ft. Unten heisst es: „Steglitz, Klingsorstr. / 274“.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Fotos aus Nachlass, ca. 1920-1940: Mettmann, D&#252;ren, Ahrweiler, Bachem, Schlick</title>
					<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:34:57 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4900.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4900.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/mettmann.jpg">
								&lt;/a>
								Fotos aus Nachlass, ca. 1920-1940: Mettmann, D&#252;ren, Ahrweiler, Bachem, Schlick<br /><br />Konvolut von ca. 75 s-w-Photos und 20 Negativen aus dem Nachlass eines aus Mettmann stammenden Mannes, der wohl Wolfgang B&#228;sken hie&#223; (und in den 1950ern und 1960ern in Gruiten lebte). Teilweise sind die Bilder hinten beschriftet. Die Bilder berieben, partiell mit Randl&#228;suren, sonst guter Zustand.<br /><br />- 14 Gruppenbilder bis 1932, zumeist 9x13cm. Die handschriftlichen Titel: „Schulausflug a.d. Rhr. [Ruhr?] 1926“, „Auf der Cochemer Burgbr&#252;cke am 29.6.28“, „Zur Erinnerung an den Rhein-Mosel Ausflug U III am 22.23.24.7.27“, „Zur Erinnerung an die Schulzeit des Realgymnasiums Ahrweiler-Neuenahr in der Quarta 1926/27“,  „Schulausflug ins Angertal der Mettmanner Quarta 1926/27“, „Klasse der UII .. des Realgymnasiums D&#252;ren 1930“, „Bachem 1929“, „In Schlick am 13.2.1930“ [mit Laborstempel „Photo Groebel, D&#252;ren 14.2.30“], „Mettmann 1928“, „Zur Erinnerung an die Kirmes in Z&#252;&#246;lpich 1931“, „Mettmann 1930“.<br />- 6 Gruppenbilder anl&#228;&#223;lich diverser Fu&#223;ballspiele, 4 mal 9x13cm. Bildtitel „Zur Erinnerung an das Spiel Quinta-Sexta 9:1“ [um 1920], „SSV Mettmann“ [um 1926], „Bergheim-D&#252;ren 3:3 am 15.11.29“, „Auf dem Sportplatz in Schlick am 13.2.1930“ [mit Laborstempel „Photo Groebel, D&#252;ren 15.2.30“], „Nach dem Handballspiel am 10.10.29 UIIrg:OIIa 3:1“ [mit Laborstempel „Photo Groebel, D&#252;ren 14.10.29“].<br />- 5 Kinderportraits auf Postkarten-Photopapier &#224; 9x13cm, bis ca. 1925. Einmal mit Pr&#228;gung „Fritz Muschner, Mettmann“.<br />- Knaben mit Rennr&#228;dern (Abzug auf Leonar-Postkarten-Photopapier &#224; 9x13cm).<br />- Knabe auf Fahrrad neben LKW (5x9cm, verso „Ahrweiler 1928“).<br />- 8 Portraits bis ca. 1950, 9x13cm.<br />- ca. 35 s-w-Abz&#252;ge &#224; 6x9cm, meist Frauen, bis ca. 1941.<br />- 5 diverse Bilder (Haus, Flu&#223;, Sch&#252;ler-Umzug, Doppelportrait „Mettmann Mai 1932“, Bus). <br />- Karte mit montiertem Portrait „Zur Erinnerung an den 80. Geburtstag von Frau Dr. Emma Ostertag, Wuppertal den 23. November 1947“.<br />- Scherenschnitt eines Frauenkopfes.<br />- ca. 20 Negative (oft 6x9cm).<br />- Postkarte „Eifelmuseum Mayen“ 9x13cm, verso „Rhein-Mosel 1927 UIII“.<br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/mettmann1.jpg&gt;
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>AK Lydiaturm und Laacher See, 1927</title>
					<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:34:48 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4899.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4899.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/lydiaturm.jpg">
								&lt;/a>
								AK Lydiaturm und Laacher See, 1927<br /><br />S-w-Ansichtskarte, 9x13cm, s-w-Druck, verso handschr. betitelt „Zur Erinnerung an den Schulausflug zum Laacher See 1927“. Etwas berieben, sonst guter Zustand.<br /><br />Gezeigt eine Ansicht des Laacher Sees, „vom Lydiaturm aus gesehen“. Sehensw&#252;rdigkeiten sind oben betitelt. <br /><br />Der Lydiaturm wurde 1927 erneuert und in Stein errichtet. Weshalb der Sch&#252;ler im Erneuerungsjahr eine veraltete Karte erstand, ist unklar.
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Fotoalbum Feldartillerieregiment 44, Westfront 1916: Vassens, Autreches</title>
					<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 23:27:09 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/4898.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/4898.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/vassens.jpg">
								&lt;/a>
								Fotoalbum Feldartillerieregiment 44, Westfront 1916: Vassens, Autr&#234;ches<br /><br />Photoalbum, 8&#176;, privates Halbleinwand-Papieralbum, ca. 52 Seiten, 47 montierte s-w-Abz&#252;ge zumeist &#224; 11x8cm, Seiten meist mit Bleistift betitelt, Bilder verso betitelt, Abz&#252;ge oft auf Postkarten-Photopapier. Etwas berieben und fleckig, sonst guter Zustand. 5 Bilder sind entnommen.<br /><br />Album d’un soldat allemand du 44 FAR avec images de 1916. On voit les villages Vassens, Morsain, Autr&#234;ches, des tranch&#233;es et canons allemandes. 47 photos en bon etat. <br /><br />Im Album wird in ungewohnter Genauigkeit ein kleiner Bestandteil der Westfront dargestellt, n&#228;mlich die von den Deutschen 1917 im Zuge der „Alberich“-Bewegung aufgegebenen Abschnitte um Autr&#232;ches bei Soissons. Stellungen auf dem Nouvron-Plateau (zu der auch die ber&#252;hmte Abtei von Confr&#233;court geh&#246;rt) sind nicht gezeigt.<br />Der Urheber geh&#246;rte dem 44. Feldartillerie-Regiment (wohl der 4. Batterie) an, welches hier von November 1915 bis November 1916 eingesetzt war.<br /><br />9 Bilder zeigen den Ort Vassens, 8 Stellungen oder Lager bei Vassens, 4 durch Rohrkrepierer zerst&#246;rte Gesch&#252;tze bei Vassens, 4 den Ort Givenchy, 3 Morsain, eines Autr&#234;ches, eines eine Stellung bei Autr&#234;ches und 3 einen Soldatenfriedhof. Dazu diverse Bilder: Portrait des Soldaten, Aisne-Kanal, Schlo&#223; Vasseny, Ferme, Ferme bei Vassens [wohl La Tour Ferme], Feldaltar, Soldaten und Fuhrwerke im Wald, Denkmal von 1915, Frz. Fl&#252;gelminen, Grabstein f&#252;r den Kriegsfreiwilligen Schneider von der 5. Batterie FAR 44 (gef. 21.3.1916), Postkarte „Sedan-Donchery, Chateau de Bellvue, Salle ou fut sign&#233;e la Capitulation de Sedan … 2. Septembre 1870“ (gelaufen am 12.4.1915 nach Bamberg, wohl nicht vom Urheber geschrieben, vorne steht handschriftlich „In diesem Zimmer bin ich gewesen“).<br /><br />Die Bildtitel (Mehrfachnennungen sind nur 1x verzeichnet):<br />Aisne-Kanal, bei Vassens, Schlo&#223; Vasseny [Aufnahme durch das Scherenfernrohr], alte Stellung bei Vassens, Aussicht v. Vassens 5/44 aus, Vassens, 1/44 Monti Crock Ferme [richtig Mont du Crocq Ferme, ab ca. 3/1916 war hier der Regimentsstab untergebracht], H&#246;he 171 b. Vassens, Givenchy, Rathaus von Givenchy, Rohrkrepierer 5/44, [deutscher Soldatenfriedhof] bei La Goulotte, Stellung 5/44 2. Gesch&#252;tz bei Vassens, Rohrkrepierer 5/44, Stellung 5/44 bei Souisons, Beobachtung II/44 bei Vassens, bei Vassens Unterstand, Feldbahn 5/44 bei Vassens, Hochberg, Wasserfall bei Vassens, Kirche Vassens, Marie von Morsein, Kirche von Morsein, zerschossenes Haus in Vassens, Kirche von Morsein, Kirche von Autreches, Kegelbahn bei Autreches. <br /><br />Die Schreibweise des Soldaten ist teils fehlerhaft. R&#228;tselhaft ist, wo sich das Dorf Givenchy und der Soldatenfriedhof La Goulotte befinden sollen. <br /><br />Die Regimentsgeschichte zur Einheit (Stenger, Alfred und Strutz, Georg: „Geschichte des Kgl. Preu&#223;. Trierschen Feldartillerie Regiments Nr. 44 1899-1919“, hrsgg. von der kameradschaftlichen Vereinigung der Offiziere des ehem. F.A.R. 44, gedruckt in Freiburg 1934) liefert etliche Details, die die Photos des Albums erhellen. <br />Der Abschnitt um Autreches – Chevillecourt - Vassens war 1915/1916 ein Nebenkriegsschauplatz, FAR 44 verlebte hier „fast ein ganzes Jahr zumeist recht ruhigen Stellungskrieges“ (S.196). Sarkastisch schreibt der Autor: „War somit die eigentliche Kampft&#228;tigkeit au&#223;erordentlich gering, so schwoll der ‚Papierkrieg’ gewaltig an, die ungl&#252;cklichen Batterief&#252;hrer wurden t&#228;glich mit einer Menge von Befehlen und Verf&#252;gungen &#252;bersch&#252;ttet. F&#252;r alle Batterie-, Wechsel- und r&#252;ckw&#228;rtigen Stellungen mu&#223;ten ‚Stammb&#252;cher’ mit Angaben &#252;ber alle nur erdenklichen Einzelheiten des Abschnitts angelegt werden. Der praktische Wert dieser B&#252;cher, die viel Arbeit machten, war eigentlich gleich null, denn schon am ersten Tage eines Gro&#223;kampfes hatte sich wohl stets die Lage bereits derart verschoben, da&#223; die ganze Weisheit aus den ruhigen Stellungsk&#228;mpfen &#252;berholt war“ (S. 199). <br />Am 12. und 13. Februar 1916 verschossen die Gesch&#252;tze des Abschnittes Vassens 4.000 Schu&#223;, was den H&#246;hepunkt des dortigen einj&#228;hrigen Einsatzes darstellte. Die Kanonade wurde vor Beginn der Verdun-Offensive zur Ablenkung der Franzosen befohlen – konnte ihren Zweck jedoch nur teils erf&#252;llen, da der Beginn der Offensive vom 12. auf den 21.2. verschoben wurde. <br />Die im Buch abgedruckte Skizze 14 zeichnet ein recht genaues Bild des dokumentierten Abschnittes. Skizze und betreffende Seiten des Buches liegen in Kopie vor.<br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/vassens1.jpg&gt;
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