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		<title>cassiodor: neue Kuriositäten</title>
		<link>http://www.cassiodor.com/</link>
		<description>Die neusten Kuriositäten von cassiodor</description>
		<docs>Dieses Dokument ist für die Darstellung in einem RSS Feed Reader. </docs>
		<language>de-de</language>
		
				<item>
					<title>Leo Putz. Spielzeug f&#252;r den Sohn, gefertigt um 1917. Kirche und Haus, handbemalt</title>
					<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:13:55 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5940.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5940.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/putzspielzeug.jpg">
								&lt;/a>
								Leo Putz. Spielzeug f&#252;r den Sohn, gefertigt um 1917<br /><br />2 handbemalte h&#246;lzerne Miniatur-Geb&#228;ude, gefertigt wohl vom Maler Leo Putz f&#252;r seinen Sohn um 1917. Kirche (24 (max. Kirchturmh&#246;he) x 13 x 5cm) und Wohnhaus (17 (max.) x 12 x 5cm). Wohnhaus nur auf 3 Seiten bemalt, ein T&#252;rmchen halb abgetrennt, fleckig, Farbe teils leicht abgewetzt oder verschmiert, sonst gut. Die Uhr an der Kirche ist aufgeklebt.<br /><br />Das Konvolut wurde im Mai 2012 im Zuge eines privaten Flohmarktes in Gauting erstanden. Verk&#228;ufer war Leo Putz, der Enkel des Malers. Die Information &#252;ber das Alter der Spielzeugh&#228;user stammt von Putz junior: Sein Vater (geboren um 1914), dem die H&#228;user einst geh&#246;rt hatten, habe erz&#228;hlt, da&#223; er sie als kleiner Junge geschenkt bekommen habe.<br /><br />Malutensilien aus dem Nachlass des Putz sind &lt;A HREF=5939.aspx&gt;hier&lt;/A&gt; zu sehen. <br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/putzspielzeug1.jpg&gt; <br /><br /><br />Wikipedia schreibt zu Putz (Stand 5/2012):<br /><br />„Leo Putz studierte ab 1889 an der M&#252;nchener Akademie der Bildenden K&#252;nste und an der Acad&#233;mie Julian in Paris. Sein erstes Atelier bezog Leo Putz 1897 in M&#252;nchen. Im gleichen Jahr trat er als Ordentliches Mitglied der Secession in M&#252;nchen bei. 1899 wirkte er als Mitbegr&#252;nder der K&#252;nstlervereinigung Die Scholle, zu der unter anderem Walter Georgi, Fritz, Erich Erler sowie Adolf M&#252;nzer z&#228;hlten. „Die Scholle“ verfolgte den Grundsatz des Individualismus mit der Forderung an ihre Mitglieder, „dass jeder seine eigene Scholle bebaue, die freilich auf keiner Landkarte zu finden sei“. Leo Putz arbeitete auch intensiv an dem Wochenblatt Jugend mit, das viele Werke von Leo Putz als Gem&#228;ldereproduktionen oder als Titelblatt ver&#246;ffentlichte.<br />Die Staatsgalerie Dresden und die Neue K&#246;nigliche Pinakothek M&#252;nchen erwarben ab 1903 mehrere seiner Arbeiten. Ab 1905 wurden Leo Putz f&#252;r seine Werke mehrere Medaillen verliehen. 1909 erwarb Putz die bayerische Staatsangeh&#246;rigkeit – Voraussetzung f&#252;r den ihm im gleichen Jahr verliehenen Professortitel. Zwischen 1909 und 1914 verbrachte Leo Putz die Sommermonate bei Schloss Hartmannsberg im bayerischen Chiemgau im Sinne der Plein-air-Malerei. Daher z&#228;hlt er auch zu den Chiemseemalern. Mit Leo Putz arbeiteten auch der deutsche K&#252;nstler Hans Roth und der Amerikaner Edward Cucuel, die beide Sch&#252;ler von Leo Putz waren. Es entstanden die bekannten Werke der „Hartmannsberger Zeit“ wie die „Kahnbilder“ oder Aktstudien badender M&#228;dchen („Die Badenden“). Schwerpunkt des fr&#252;hen Werks von Leo Putz war das Bild der sch&#246;nen Frau, das er sehr variationsreich behandelte. 1913 heiratete er die Landschaftsmalerin Frieda Blell. 1923 zog Leo Putz nach Gauting.<br />Leo Putz brach im Januar 1929 mit seiner Familie nach S&#252;damerika auf. Bis 1933 arbeitete Putz in Brasilien und Argentinien. Auf Bitte von Lucio Costa nahm er 1931 eine Professur an der Academia de Belas Artes in Rio de Janeiro an. Dort hielt er Vortr&#228;ge &#252;ber Bildkomposition und war Lehrer des sp&#228;ter bekannten Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx. W&#228;hrend seines Aufenthalts dokumentierte Leo Putz die vielf&#228;ltigen Eindr&#252;cke auf Leinwand. Das in diesen Jahren geschaffene Werk ist durch eine hellere und tropischere Farbskala gekennzeichnet und bildet einen zweiten H&#246;hepunkt seines Schaffens. Schwerpunkt des s&#252;damerikanischen Werkes sind die Landschaft und das Figurenbild. Die s&#252;damerikanischen Werke wurden nach der R&#252;ckkehr von Leo Putz nach Deutschland im Jahr 1935 in einer gro&#223;en Ausstellung in M&#252;nchen gezeigt.<br />Leo Putz zeigte &#246;ffentlich Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Sein Werk wurde als „entartete Kunst“ klassifiziert. Leo Putz wurde 1936 mehrmals von der Geheimen Staatspolizei verh&#246;rt und musste schlie&#223;lich nach S&#252;dtirol fliehen. 1937 bekam er Berufsverbot in Deutschland. In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod 1940 umfasste sein Schaffen haupts&#228;chlich Bilder von Burgen, Schl&#246;ssern und die Landschaften S&#252;dtirols.<br />Nach einer Operation verstarb Leo Putz am 21. Juli 1940 in Meran. Sein Ableben wird in Italien und Deutschland offiziell totgeschwiegen. Seine sterblichen &#220;berreste wurden auf dem Gautinger Friedhof beigesetzt.<br />Leo Putz begann seine ersten Studien mit 16 Jahren an der K&#246;niglichen Akademie der bildenden K&#252;nste M&#252;nchen, wo er bei seinem Stiefbruder, Robert Poetzelberger, eine Ausbildung in den Maltechniken bekam. 1888 wechselte er in die Naturklasse des Historienmalers Gabriel von Hackl, wo er Sachlichkeit und Korrektheit in der Zeichnung lernte. Inzwischen war sein Vater von dem Talent seines Sohnes &#252;berzeugt, deshalb unterst&#252;tzte er eine Ausbildung des inzwischen 21-j&#228;hrigen an der Acad&#233;mie Julian in Paris. Seine Lehrer waren Jean-Joseph Benjamin-Constant und William Adolphe Bouguereau. Nach einer Milit&#228;rzeit kehrte Leo Putz wieder nach M&#252;nchen zur&#252;ck und besuchte an der Akademie der bildenden K&#252;nste die Malklasse von Paul Hoecker, dem ersten „Modernen“ an der Akademie, der in Atelier- und Freilichtmalerei unterrichtete und auf die individuelle Entwicklung seiner Sch&#252;ler Wert legte. Aus dieser Malklasse gingen die ersten Mitarbeiter an der „Jugend“ und „Scholle“ hervor, an denen sich auch Leo Putz beteiligte (Stein).“
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>Leo Putz, Gauting. Malutensilien um 1925. Zeichenkohle und Farbtube in 2 Zigarrenschachteln</title>
					<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:13:55 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5939.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5939.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/putzmalutensilien.jpg">
								&lt;/a>
								Leo Putz, Malutensilien um 1925. Zeichenkohle und Farbtube in 2 Zigarrenschachteln <br /><br />2 Zigarrenschachteln aus dem Nachlass des Malers Leo Putz (1869-1940). 8x12x8cm und 16x16x9cm. Einmal Marke „Thoas“ (Schachtel wohl um 1925), einmal „Perla de Cuba“ (Schachtel wohl um 1900). Schachteln je aus d&#252;nnem Holz gearbeitet und beklebt.<br />Thoas mit 14 eingelegten Kohlestiften aus Zeichenkohle (L&#228;nge zumeist ca. 14cm), dazu ein rechtwinkliger Kohlehalter aus Metall (11x8cm) und eine Tube „Fiedler &#214;lfarbe“ Feuerrot (M&#252;nchener K&#252;nstlerfarben-Fabrik Dr. Karl Fiedler, M&#252;nchen).<br /><br />Putz lebte von 1923 bis 1929 und 1933 bis 1936 in Gauting. Die Kohlestifte und die Farbe stammen nach Auskunft des Enkels und der Schwiegertochter sp&#228;testens aus den 1920ern, der metallene Kohlehalter scheint &#228;lter.   <br /><br />Das Konvolut wurde im Mai 2012 im Zuge eines im Areal der Putz-Villa zu Gauting abgehaltenen privaten Flohmarktes erstanden. Verk&#228;ufer war Leo Putz, der Enkel des Malers. Die in der S&#252;ddeutschen Zeitung abgedruckte Kleinanzeige, welche den Flohmarkt ank&#252;ndigt, liegt bei.<br /><br />Spielzeug, welches Putz f&#252;r seinen Sohn um 1917 anfertigte, ist &lt;A HREF=5940.aspx&gt;hier&lt;/A&gt; zu sehen. <br /><br /><br />Wikipedia schreibt zu Putz (Stand 5/2012):<br /><br />„Leo Putz studierte ab 1889 an der M&#252;nchener Akademie der Bildenden K&#252;nste und an der Acad&#233;mie Julian in Paris. Sein erstes Atelier bezog Leo Putz 1897 in M&#252;nchen. Im gleichen Jahr trat er als Ordentliches Mitglied der Secession in M&#252;nchen bei. 1899 wirkte er als Mitbegr&#252;nder der K&#252;nstlervereinigung Die Scholle, zu der unter anderem Walter Georgi, Fritz, Erich Erler sowie Adolf M&#252;nzer z&#228;hlten. „Die Scholle“ verfolgte den Grundsatz des Individualismus mit der Forderung an ihre Mitglieder, „dass jeder seine eigene Scholle bebaue, die freilich auf keiner Landkarte zu finden sei“. Leo Putz arbeitete auch intensiv an dem Wochenblatt Jugend mit, das viele Werke von Leo Putz als Gem&#228;ldereproduktionen oder als Titelblatt ver&#246;ffentlichte.<br />Die Staatsgalerie Dresden und die Neue K&#246;nigliche Pinakothek M&#252;nchen erwarben ab 1903 mehrere seiner Arbeiten. Ab 1905 wurden Leo Putz f&#252;r seine Werke mehrere Medaillen verliehen. 1909 erwarb Putz die bayerische Staatsangeh&#246;rigkeit – Voraussetzung f&#252;r den ihm im gleichen Jahr verliehenen Professortitel. Zwischen 1909 und 1914 verbrachte Leo Putz die Sommermonate bei Schloss Hartmannsberg im bayerischen Chiemgau im Sinne der Plein-air-Malerei. Daher z&#228;hlt er auch zu den Chiemseemalern. Mit Leo Putz arbeiteten auch der deutsche K&#252;nstler Hans Roth und der Amerikaner Edward Cucuel, die beide Sch&#252;ler von Leo Putz waren. Es entstanden die bekannten Werke der „Hartmannsberger Zeit“ wie die „Kahnbilder“ oder Aktstudien badender M&#228;dchen („Die Badenden“). Schwerpunkt des fr&#252;hen Werks von Leo Putz war das Bild der sch&#246;nen Frau, das er sehr variationsreich behandelte. 1913 heiratete er die Landschaftsmalerin Frieda Blell. 1923 zog Leo Putz nach Gauting.<br />Leo Putz brach im Januar 1929 mit seiner Familie nach S&#252;damerika auf. Bis 1933 arbeitete Putz in Brasilien und Argentinien. Auf Bitte von Lucio Costa nahm er 1931 eine Professur an der Academia de Belas Artes in Rio de Janeiro an. Dort hielt er Vortr&#228;ge &#252;ber Bildkomposition und war Lehrer des sp&#228;ter bekannten Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx. W&#228;hrend seines Aufenthalts dokumentierte Leo Putz die vielf&#228;ltigen Eindr&#252;cke auf Leinwand. Das in diesen Jahren geschaffene Werk ist durch eine hellere und tropischere Farbskala gekennzeichnet und bildet einen zweiten H&#246;hepunkt seines Schaffens. Schwerpunkt des s&#252;damerikanischen Werkes sind die Landschaft und das Figurenbild. Die s&#252;damerikanischen Werke wurden nach der R&#252;ckkehr von Leo Putz nach Deutschland im Jahr 1935 in einer gro&#223;en Ausstellung in M&#252;nchen gezeigt.<br />Leo Putz zeigte &#246;ffentlich Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Sein Werk wurde als „entartete Kunst“ klassifiziert. Leo Putz wurde 1936 mehrmals von der Geheimen Staatspolizei verh&#246;rt und musste schlie&#223;lich nach S&#252;dtirol fliehen. 1937 bekam er Berufsverbot in Deutschland. In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod 1940 umfasste sein Schaffen haupts&#228;chlich Bilder von Burgen, Schl&#246;ssern und die Landschaften S&#252;dtirols.<br />Nach einer Operation verstarb Leo Putz am 21. Juli 1940 in Meran. Sein Ableben wird in Italien und Deutschland offiziell totgeschwiegen. Seine sterblichen &#220;berreste wurden auf dem Gautinger Friedhof beigesetzt.<br />Leo Putz begann seine ersten Studien mit 16 Jahren an der K&#246;niglichen Akademie der bildenden K&#252;nste M&#252;nchen, wo er bei seinem Stiefbruder, Robert Poetzelberger, eine Ausbildung in den Maltechniken bekam. 1888 wechselte er in die Naturklasse des Historienmalers Gabriel von Hackl, wo er Sachlichkeit und Korrektheit in der Zeichnung lernte. Inzwischen war sein Vater von dem Talent seines Sohnes &#252;berzeugt, deshalb unterst&#252;tzte er eine Ausbildung des inzwischen 21-j&#228;hrigen an der Acad&#233;mie Julian in Paris. Seine Lehrer waren Jean-Joseph Benjamin-Constant und William Adolphe Bouguereau. Nach einer Milit&#228;rzeit kehrte Leo Putz wieder nach M&#252;nchen zur&#252;ck und besuchte an der Akademie der bildenden K&#252;nste die Malklasse von Paul Hoecker, dem ersten „Modernen“ an der Akademie, der in Atelier- und Freilichtmalerei unterrichtete und auf die individuelle Entwicklung seiner Sch&#252;ler Wert legte. Aus dieser Malklasse gingen die ersten Mitarbeiter an der „Jugend“ und „Scholle“ hervor, an denen sich auch Leo Putz beteiligte (Stein).“
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				</item>
			
				<item>
					<title>140 Negative Otto Maull, um 1930. Algerien. St&#228;dte, Menschen, Ruinen. Constantine, Timgad</title>
					<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:53:21 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5938.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5938.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/maullarabien.jpg">
								&lt;/a>
								140 Negative Otto Maull, um 1930. Algerien, Ruinen, Menschen. Constantine, Algier. Timgad<br /><br />Photopapier-Pappschachtel f&#252;r 100 Blatt „Carbon-Braun Gaslichtpapier f&#252;r braune Entwicklung“ des Herstellers „Momosa AG, Dresden“. Schachtel wohl um 1900. Eingelegt sind ca. 140 lose Negative der Formate 6x8cm (ca. 70) und 4x6cm. Berieben und staubig, sonst gut. Die Schachtel ist von Hand mit „Afrika“ betitelt.<br /><br />Die Negative beider Formate zeigen &#252;berwiegend &#228;hnliche Motive, wahrscheinlich photographierte der Gatte in 6x9cm, die Gattin in 4x6cm. Den Schlu&#223; legt die Tatsache nahe, da&#223; die kleineren Negative weitaus h&#228;ufiger Familienmitglieder zeigen (zumeist Gatte und  Tochter). Ca. die H&#228;lfte der 4x6cm-Negative haben einen Bildfehler, sie sind durch ungewollte Einbelichtung besch&#228;digt. <br /><br />Die Bilder d&#252;rften um 1930 im Zuge einer Reise nach Nordafrika entstanden sein, welche Otto Maull mit Gattin und Tochter durchf&#252;hrte. Gezeigt sind antike Ruinen, Menschen, Geb&#228;ude und Stadtansichten, Naturszenen und Familienmitglieder. <br /><br />Die Reise scheint in Venedig begonnen und geendet zu haben. Familie Maull fuhr mit einem Passagierdampfer ins damals franz&#246;sische Nordafrika, wohl nach Algerien. Auf einigen Bildern sind franz&#246;sische Wandinschriften zu lesen, einmal steht auf einer gezeigten Holzkiste „Brasserie Wolf Constanine“. Die Ansichten antiker Ruinenst&#228;dte zeigen wohl Timgad, vielleicht auch Karthago. Einmal ist der Schriftzug „Septimius Severus“ erkennbar. <br /><br />Die Bilder sind mitunter von hoher Qualit&#228;t, besonders die Szenen, welche die muslimische Bev&#246;lkerung zum Thema haben, erfreuen das Auge. Eine genaue geographische Zuordnung ist leider unm&#246;glich. Manche Bilder opulenter Architektur (Kirchen, Moscheen, Pal&#228;ste, Ruinen) sind f&#252;r Experten der Region jedoch wohl relativ leicht bestimmbar.<br /><br /><br />ca. 70 Negative 6x8cm:<br />11x antike Ruinen (Timgad ua?)<br />2x Familie (und ca. 5x Familienmitglieder mit anderen Sujets)<br />17x Menschen in zumeist st&#228;dtischer Umgebung<br />15x Naturszenen in s&#252;dlichen Gefilden (K&#252;sten, gebirgige Gegend, Felsen)<br />20x st&#228;dtische Szenen (teils gro&#223;e christliche Kirchen, teils gro&#223;e Moscheen, teils eine Stadtansicht von oben, die Menschen teils nordafrikanisch, teils europ&#228;isch gekleidet)<br />6x Venedig<br />1x Passagierdampfer im Hafen<br /><br />ca. 70 Negative 4x6cm (ca. 50% mit einbelichtetem Bildfehler)<br />12x antike Ruinen<br />17x Familie (Tochter und Mann, auch auf Kamelen).<br />17x Menschen<br />10x Natur<br />16x Architektur und Stadt am Meer<br />5x Venedig<br /><br />Das Konvolut wurde 2011 in M&#252;nchen erworben. Es stammt aus dem Nachlass des in Frankfurt geborenen Otto Maull (1887-1957). Der Geographie-Professor Maull war einer der bedeutendsten deutschen Vertreter der Geopolitik, von 1924 bis 1932 fungierte er als Mitherausgeber der „Zeitschrift f&#252;r Geopolitik“. <br />Maull diente w&#228;hrend des Ersten Weltkriegs als Milit&#228;r-Kartograph. 1919 habilitierte er sich in Frankfurt am Main. 1923 wurde er Professor der Geographie in W&#252;rzburg und wechselte Ende der 1920er an die Universit&#228;t Graz, wo er bis zum Ende der NS-Zeit verblieb. <br />Maull schrieb u.a.: Politische Geographie (1925), Politische Grenzen (1928), L&#228;nderkunde von S&#252;deuropa (1929), Geographie der Kulturlandschaft (1932), Anthropogeographie (1932), Das Wesen der Geopolitik (1936) und Die Vereinigten Staaten von Amerika als Grossreich (1940). <br />1922 ver&#246;ffentlicht Maull ein Buch &#252;ber das Griechische Mittelmeergebiet, 1929 eine „L&#228;nderkunde von S&#252;deuropa“, 1932 in Petermanns Mitteilungen „Geomorphologische Studien aus den &#246;stlichen Atlasl&#228;ndern“ mit einer „Karte des Reisegebiets in der algerischen Sahara“. 1940 erschien ein Aufsatz aus seiner Feder &#252;ber „griechische Hochgebirge“ in der Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins. Zu jeder dieser Arbeiten haben sich im Nachla&#223; Bildquellen erhalten, die bei cassiodor.com archiviert sind. <br /><br />&lt;img src=http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/maullarabien1.jpg&gt;
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>PK 1996. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Buchhandlung Donath, Genua. Baedecker</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:48:16 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5937.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5937.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/donath genova.jpg">
								&lt;/a>
								PK 1996. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Buchhandlung Donath, Genua. Baedecker<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 2 Poststempeln und Absender-Namens-Stempel („Libreria Internazionale A. Donath, Genova“). Verso mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben und fleckig, sonst sch&#246;n.<br /><br />Buchh&#228;ndler Donath bestellt am 21.3.1896 neben einigen W&#246;rterb&#252;chern und anderen Werken die Baedecker „S&#252;ddeutschland“, „Allemagne du Nord“ und „Italie septentionale“.<br /><br />Das Dokument archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>PK 1889. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Erpelding, Luxemburg. Clerf</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:11 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5936.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5936.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/erpelding luxemburg.jpg">
								&lt;/a>
								PK 1889. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Erpelding, Luxemburg<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 3 Poststempeln. Etwas berieben, falzig und fleckig, sonst sch&#246;n.<br /><br />Der Stammkunde und wohl Buchh&#228;ndler Erpelding bestellt am 20.9.1889 „Daniel, kleines Handbuch der Geographie“ und bittet, den Titel direkt an Frau Schwinnen in Clerf zu senden. Die auf die Karte verso von einem Volckmar-Mitarbeiter geschriebenen internen Bearbeitungsvermerke best&#228;tigen, da&#223; dies auch geschah. <br /><br />Das Dokument archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
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					<title>2 PK 1895, 1898. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Buchhandlung Br&#252;ck Soeurs, Luxembourg</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:11 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5935.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5935.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/brueck luxembourg.jpg">
								&lt;/a>
								2 PK 1895, 1898. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Buchhandlung Br&#252;ck Soeurs, Luxembourg<br /><br />2 Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, je mit eingedrucktem Postwertzeichen und 3 Poststempeln und Volckmar-Eingangs-Stempel und 1x mit Absender-Namens-Stempel („Papeterie-Librairie Br&#252;ck Soeurs, Grande Rue, Luxembourg“). Verso je mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben, falzig und fleckig, sonst sch&#246;n.<br /><br />Am 20.8.1895 bestellt die Buchh&#228;ndlerin Irene Br&#252;ck „1 St. Schwaneberger's Briefmarken Album, neueste letzte Ausgabe, mit Goldschnitt“, am 18.3.1890 u.a. “Beecher-Stowe, Onkel Tom's H&#252;tte, bearb.v. Jacobi“. <br />Da&#223; Frauen Buchhandlungen betrieben, war damals ungew&#246;hnlich.  <br /><br />Die Dokumente archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
								</description>
				</item>
			
				<item>
					<title>PK 1888. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Librairie Ollendorff, Paris. Georges, Handw&#246;rterbuch</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:10 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5934.aspx</link>
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								PK 1888. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Liebrairie Ollendorff, Paris. Georges, Handw&#246;rterbuch<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 3 Poststempeln, verso mit  Absender-Namens-Stempel („Paul Ollendorff, Librairie-Editeur, Paris ...“). Verso mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben, falzig und fleckig, sonst sch&#246;n.<br /><br />Ollendorff bestellt „Georges, Deutsch-lateinisches Handw&#246;rterbuch“, das damals stolze 9,25 Mark kostete. Er bittet, das Werk direkt an „Madame M. Brandes“ in Asni&#232;res zu senden.<br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
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				<item>
					<title>PK 1901. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Verleger Friedrich Vieweg in Paris. Autograph</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:10 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5933.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5933.aspx">
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								PK 1901. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Verleger Friedrich Vieweg in Paris. Autograph<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 3 Poststempeln und Volckmar-Eingangs-Stempel. Verso mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben, falzig und fleckig, Randl&#228;sur, sonst sch&#246;n.<br /><br />Der Verleger Friedrich Vieweg schreibt am 12.8.1901 (aus dem Urlaub?): „Antwortlich Ihrer w. Zuschrift vom 10. d. Mo. theile Ihnen ergebenst mit, dass ich bereits am 6.d.M. Herrn Dr. Megersfeld, Braunschweig, beauftragte, Ihnen 300 M. per Reichsbank zu &#252;berweisen. ...“.<br /><br /><br />Das Dokument archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
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				<item>
					<title>PK 1895. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Librairie Haar &amp; Steinert, Paris. Interimsfactura</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:10 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5932.aspx</link>
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								&lt;/a>
								PK 1895. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Librairie Haar &amp; Steinert, Paris. Interimsfactura<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 3 Poststempeln, verso mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben, falzig und fleckig, sonst sch&#246;n. Text verso gedruckt und handschriftlich. <br /><br />Bestellt wird vom Buchh&#228;ndler ein medizinisches Fachbuch. Unten heisst es: „Wir bitten Interimsfactura beizuf&#252;gen. Baarfactura wird in Lpz. gegen Vorzeigung dieser Karte eingel&#246;st.“ Der Besteller ist ein professioneller Importeur fremdsprachiger Titel: „Librairie Haar &amp; Steinert, A. Eichler successeur, 21 … Rue Jacob, &#224; Paris. Importation de Publications &#233;trang&#232;res, livres et cartes, revues et journeaux“, steht ganz oben.<br /><br />Das Dokument archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
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				</item>
			
				<item>
					<title>PK 1900. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Librairie Ramlot, Br&#252;ssel. Remission</title>
					<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:34:10 GMT</pubDate>
					<link>http://www.cassiodor.com/Artikel/5931.aspx</link>
					<description>&lt;a href="http://www.cassiodor.com/Artikel/5931.aspx">
								&lt;img border="0px" width="200px" src="http://www.cassiodor.com/images/artikelbilder/ramlot bruxelles.jpg">
								&lt;/a>
								PK 1900. Barsortiment Volckmar, Leipzig. Librairie Ramlot, Br&#252;ssel. Remission<br /><br />Text-Postkarte &#224; ca. 9x13cm, mit eingedrucktem Postwertzeichen und 2 Poststempeln und Volckmar-Eingangs-Stempel und Absender-Namens-Stempel („Librairie Scientifique E.M.&amp;F. Ramlot, Lirairie scientifique, 17, Rue Gretry, Bruxelles“). Verso mit Volckmar-Bearbeitungsvermerk. Etwas berieben, falzig und fleckig, sonst sch&#246;n.<br /><br />Ramlot teilt mit, da&#223; er „Semler, Agricultur tome IV“ remittieren mu&#223;. Das Buch kostete 14.30 Mark. <br /><br />Das Dokument archivierte wohl um 1920 ein an Philatelie interessierter Mitarbeiter des Barsortiments Volckmar aus Leipzig. Quellen dieser Art haben sich &#228;usserst selten erhalten, trotz ihres damaligen massenhaften Aufkommens. <br /><br /><br />&lt;b&gt;Zur Geschichte des Barsortiments&lt;/b&gt;<br /><br />Volckmar firmiert seit 2004 unter dem Namen „Koch, Neff &amp; Volckmar“, kurz KNV, und ist wohl wichtigster Handelspartner des deutschen Sortimentbuchhandels.<br /><br />Das Unternehmen wurde 1829 in Leipzig als „Schaarschmidt &amp; Volckmar“ gegr&#252;ndet. Die  Erfindung der maschinellen Buchbinderei um 1850 erm&#246;glichte denn erst eine stabile Gesch&#228;ftsgrundlage: So konnten Titel nun sowohl ungebunden (Interimsbroschur) als auch gebunden angeboten werden. <br />Ein gedruckter Lagerkatalog existierte erstmals 1858, aufgef&#252;hrt waren 167 Titel. Der Begriff „Baarsortiment“ kam im selben Jahr auf. Gemeint war, da&#223; Volckmar die B&#252;cher zu den Preisen an die Sortimenter verkaufte, die Letztere bei einer Sofortzahlung (Barzahlung) aufbringen m&#252;ssten.  <br />Der erste Publikumskatalog erschien 1862, bald brachte man es auf Auflagen bis 700.000 St&#252;ck. Der erste Katalog mit gr&#246;sserer Titelanzahl (3000) erschien 1880. Ab 1864 waren Schulb&#252;cher mit aufgenommen worden, ab 1867 wissenschaftliche Werke, ab 1869 Musikalien und Noten, ab 1873 englisch- und franz&#246;sischsprachige Literatur. 1899 verzeichnete der Katalog bereits 18.000 Artikel, 1916/17 dann stolze 85.000 (eine Titelanzahl, die erst um 1980 wieder erreicht wurde).<br />Das Barsortiment F.A. Koehler war 1888 in Leipzig gegr&#252;ndet worden und fusionierte nach hartem Konkurrenzkampf um 1918 mit Volckmar.<br /><br />Zwei Umst&#228;nde erkl&#228;ren die Vielzahl der erhaltenen Bestellzettel zur Weiterleitung an Verlage sowie an verschiedene andere Leipziger Unternehmen: Einmal betrieb Volckmar neben dem Barsortiment noch eine Bestellanstalt; hier wurden Bestellungen der Sortimenter geb&#252;ndelt und denn in gr&#246;&#223;eren St&#252;ckzahlen bei den Verlagen geordert. Zum Anderen kaufte Volckmar im Lauf der Jahre diverse buchh&#228;ndlerische Betriebe (Kommission&#228;re, Buchbindereien, Verlage) auf, was den Sortimentern mitunter entgangen war.<br /><br />(Quelle: Voerster, J&#252;rgen: Geschichte der Firmen Koehler &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Volckmar, Koch, Neff &amp; Oetinger Verlagsaulieferung und der Gr&#252;ndungsfirma F. Volckmar von 1829 bis 2009. Band I und II. Selbstverlag, Stuttgart 2009).
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