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Jahr: 1920
Bemerkung:
ArtikelNr. 9687

 

E-Mail

Visitenkarte mit handschr. Brief, Nathalie von Nikitin, München um 1920.

Druck auf kartonstarkem Papier à ca. 8x10cm. Verso steht gedruckt: "Ergebenst Unterzeichnete beehrt sich werten Bekannten und Interessenten zur gefl. Kenntnis zu bringen, daß dieselbe ihren Privat-Unterricht im Zeichnen und Malen wie in früheren Jahren wieder aufgenommen hat. Vorbereitung für die Kunstschule, Öl-, Aquarell- und Porzellanmalerei und andere Techniken. Seit 40 Jahren anerkannter Lehrtätigkeit stehen beste Referenzen zur Seite. In vorzüglichster Hochachtung, Nathalie von Nikitin, Kunstmalerin, Amalienstr. 46/3r. Zu sprechen Sonntag 11-1/2 1Uhr..." Dazu bittet die Künstlerin handschriftlich (in ebenso verschachteltem Deutsch) das "liebe Fräulein Mizzi", die Karte im "Bekanntenkeis" zu verteilen. Sie habe wegen des Krieges die Tätigkeit unterbrochen.

Nathalie (auch "Natalie") von Nikitin (geb. 1864 in Nizza, gest. 1952 Wasserburg am Inn) war Stillebenmalerin und Aquarellistin. Sie war Tochter des Malers Arkadius von Nikitin (geb. in Moskau, gest. 1872 in München) und meist in München tätig. Zeitweise soll sie Lehrerin der Prinzessinnen Helmtrud und Hildegard Maria von Bayern (Töchter von König Ludwig III.) gewesen sein.

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